Nagra News – März 2026
Kann man Atommüll recyclen? • Warum Eiszeiten trotz Klimawandel für das Tiefenlager relevant sind • Wie schädlich sind radioaktive Abfälle?


Wie gelingt die verantwortungsvolle Entsorgung radioaktiver Abfälle? Eine Frage, die viele von Ihnen immer wieder beschäftigt. Diese Frage beleuchten wir in der letzten Winterausgabe der Nagra News aus unterschiedlichen Perspektiven: wissenschaftlich, organisatorisch und technologisch.
Der Glaziologe Urs H. Fischer untersucht, wie sich Gletscher in vergangenen Eiszeiten bewegt und den Untergrund geformt haben. Seine Arbeit führte ihn nach Grönland oder Spitzbergen. «Wissenschaft und Abenteuer zu verbinden, übt eine besondere Faszination aus», sagt er. Für das Tiefenlager zählt nicht nur der heutige Zustand des Untergrunds. Entscheidend ist auch, wie er sich unter kilometerdicken Eismassen künftiger Eiszeiten verändern könnte. Genau hier setzt seine Arbeit an.
Engagierte, erfahrene Mitarbeitende sind für den Erfolg des Tiefenlagerprojekts unverzichtbar. Darum freut es uns, dass die Nagra erneut mit dem Prädikat «UND» ausgezeichnet wurde. Dieses externe Label ist eine Bestätigung, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben schon gelebt wird. Gleichzeitig sehen wir auch Bereiche, wo sich die Nagra als Arbeitgeberin weiterentwickeln muss: Verantwortungsvolle Entsorgung beginnt bei einer verantwortungsvollen Organisation.
Recycling und Transmutation klingt verheissungsvoll. Die Hoffnung auf grosse technologische Durchbrüche ist verständlich, gerade in Zeiten rasanter Entwicklungen, etwa im Bereich der künstlichen Intelligenz. Dennoch bleibt das Tiefenlager aus unserer Sicht zentral für eine langfristig sichere Entsorgung.
Atommüll ist giftig und gefährdet Mensch und Umwelt. Im Wissensforum der Nagra beantworten wir die Frage: Wie schädlich sind radioaktive Abfälle? Ein Beitrag, der sich bestens eignet, wenn sie fundiertes Wissen weitergeben oder Diskussionen versachlichen wollen.
Im Februar-Newsletter wollten besonders viele Leserinnen und Leser wissen, was es mit dem «strahlenfressenden Pilz» in Tschernobyl auf sich hat. Auch solche Fragen greifen wir auf – transparent und faktenbasiert.
Bleiben Sie neugierig und bleiben Sie mit uns im Gespräch. Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen auf Instagram, Facebook, YouTube und bei LinkedIn.
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30 Jahre Forschung – für hunderttausende Jahre Sicherheit
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