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«Wir haben gesehen, wie Geologen arbeiten»

12 Mädchen und Buben nahmen am Zukunftstag bei der Nagra teil. Zuerst machten sie einen Stationenlauf durch das Hauptquartier in Wettingen. Anschliessend besuchten sie die seismischen Messungen.

Der Zukunftstag motiviert Schulkinder der 5. bis 7. Klasse, mutige Schritte in unbekannte Berufe zu wagen und lädt sie ein, den Arbeitstag mit einer erwachsenen Bezugsperson zu verbringen oder an einem Spezialprojekt teilzunehmen. So heisst es in der Medienmitteilung zum 15. Nationalen Zukunftstag. Ziel sei es, Schulkinder möglichst früh für eine offene Berufswahl zu sensibilisieren, geleitet von ihren Talenten und Neigungen und nicht von stereotypen Rollenvorstellungen.

Gestern nahmen 12 Mädchen und Buben die Chance wahr, einen Einblick in das Arbeiten bei der Nagra zu gewinnen. Zunächst machten sie einen Stationenlauf durch das Hauptquartier der Nagra in Wettingen. «Wir haben gesehen, wie Geologen arbeiten», fasste es einer der Jugendlichen zusammen. Zunächst zeigte Petra Vogt den Jugendlichen, wie die Bibliothek der Nagra organisiert ist, wie viele Publikationen sie jährlich sammelt und wie diese katalogisiert werden. Näher am Alltag der Mädchen und Buben war die zweite Station: Social Media. Patrick Burgert zeigte den Jugendlichen die beiden Blogs www.erdwissen.ch und www.seismik-news.ch, die die Nagra betreibt. Ganz nah an das Thema Sicherheit führte sie anschliessend der Geologe Herfried Madritsch, indem er ihnen erklärte, wie man die Sicherheit eines geologischen Tiefenlagers bestimmen kann.

Nach einem kurzen Znüni bekam jedes Kind ein Lunchpaket und dann fuhren sie zur Besichtigung der seismischen Messungen nach Kleindöttingen. «Die Nagra schaut, ob man gewisse Orte für Tiefenlager für Atomabfälle brauchen kann», fasste es eine der Gäste am Ende zusammen. «Ich war in einem Funkwagen auf dem Bözberg und später habe ich noch Schoggi gegessen», fasste ein Junge seine Erlebnisse zusammen. «Es war spannend», sagte ein anderer, fügt dann aber hinzu: «Im Grimsellabor war es noch spannender.»

Es war ein erlebnisreicher Tag mit vielen Informationen und viel Gelächter – und nächstes Jahr sind wir wieder dabei.

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