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Technischer Bericht NTB 85-24

Schrumpfversuche an Bentonit-Proben

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Bentonite, wie andere bindige Böden, weisen ein sogenanntes Nachschrumpfen auf, d. h. bei der Austrocknung einer anfänglich feuch­ten Probe nimmt das Probenvolumen auch unter der Schrumpfgrenze ab, was zu Rissen und deshalb zu einer Abnahme der Wärmeableitung führen kann. Das Nachschrumpfen wurde an Proben aus den von der Nagra als Verfüllmaterialien in Betracht gezogenen Bentonite MX-80 und Montigel Pulver untersucht. Dabei wurde das Ausmass der Nachschrumpfung sowohl unter endlagernahen Bedingungen an einaxial und isostatisch verdichteten Proben wie auch von der Fliessgrenze her bestimmt. Die Schrumpfgrenze liegt bei einem Wassergehalt von 14 %, resp. 18 %, das probenvolumenbezogene Nachschrumpfen s' ab Fliessgrenze beträgt für MX-80 rund 9 % für Montigel-Pulver rund 11 %. Das Nachschrumpfen s' der verdichteten Proben mit Wassergehalt bei Schrumpfbeginn w zwischen 6 % und 12 % und entsprechender Trockendichte Pd zwischen 1.5 Mg/m3 und 2.0 Mg/m3 lässt sich durch die Gleichung

s' = s w ? d / ? w

darstellen, wobei ein Wert von s = (36 + 4) % ermittelt wurde.

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