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Technischer Bericht NTB 85-06

Sondierbohrung Böttstein Ergebnisse der Isotopenuntersuchungen zur hydrogeologischen Charakterisierung der Tiefengrundwässer

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Im vorliegenden Bericht NTB 85-06 werden erstmals die Ergebnisse der Isotopenuntersuchungen der an der Probebohrung Böttstein entnommenen Tiefengrundwässer, zusammen mit der daraus hervorgehenden hydrogeologischen und teilweise auch hydrochemischen Interpretation dargestellt.

Mit der Sondierbohrung Böttstein war in der Schweiz zum erstenmal die Möglichkeit gegeben, sämtliche während des Abteufens der Bohrung anzutreffenden Aquifers und wasserführenden Zonen im Kristallin zu beproben und sämtliche zur Verfügung stehenden Isotopenmethoden (2H, 3H, 13C, 14C, 18O in H2O, 18O in SO4, 34S, 36Cl, 39Ar, 85Kr, 81Kr, 3He/4He, 4He, Edelgasgehalte, 40Ar/36Ar, Isotope der Uran- und Thorium-Zerfallsreihen) anzuwenden.

Zudem bestand die Möglichkeit, an Gesteinsproben aus den Bohrkernen ebenfalls Isotopenbestimmungen durchführen zu können, so dass die einmalige Gelegenheit bestand, die an Grundwässern bestimmten Isotopenresultate direkt mit diesen Ergebnissen der Bestimmungen am Gestein vergleichen zu können.

Ausgehend von den Erfordernissen der kontaminationsfreien Wasserprobenentnahme für Isotopenbestimmungen, der Beschreibung der notwendigen Anpassungen und Neukonstruktionen an die in der Bohrtechnik angewendeten Testmethoden, werden im vorliegenden Bericht die Grundlagen der einzelnen Methoden, sowie anhand der vorliegenden Resultate, die daraus resultierende Interpretation dargestellt. Diese wird sowohl für die einzelnen Methoden, bezüglich der Grundwässer der verschiedenen Aquiferformationen als auch im Gesamtzusammenhang diskutiert. Anschliessend wird eine Synthese der Aussagen der einzelnen Methoden gegeben.

Abschliessend werden (soweit aus den Ergebnissen der vorliegenden Untersuchungen an einer einzigen Bohrung möglich ist) die Schlussfolgerungen bezüglich der räumlich hydrogeologischen Zusammenhänge und Charakterisierung der hydrodynamischen Fliesssysteme, präsentiert.

Das hydrogeologische Untersuchungsprogramm der Nagra ist dem Bereich Geologie, Bereichsleiter Dr. M. Thury, zugeordnet. Projektleiter ist Dr. W. Kanz, der auch die Redaktion des vorliegenden Berichtes besorgte.

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