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Technischer Bericht NTB 84-23

Konzept der Anlage zum Umladen der HAA-Kokillen in Endlagerbehälter

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Es werden die Konzeption sowie die Aufstellungsentwürfe für eine Anlage zum Verpacken von hochradioaktiven HAA­ Glaskokillen in Endlagerbehältern dargestellt. Weiterhin werden der Verfahrensablauf, die Zellenanordnung und die Hauptkomponenten der Zellenausrüstung sowie der Arbeitsablauf bei bestimmungsgemässem Betrieb beschrieben.

In der Anlage werden Glaskokillen aus der Wiederaufarbeitung mit einem Glasvolumen von 150 l und einem Brennstoff­ äquivalent von 1.33 t SM 40 Jahre nach Entladung aus dem Reaktor verpackt. Die Quellstärken der Radionuklide in den Kokillen ergeben sich aus wiederaufgearbeitetem Kernbrennstoff mit einer entsprechenden Abklingzeit. Es wird davon ausgegangen, dass bestimmungsgemäss transportierte Kokillen bei der Anlieferung technisch gasdicht und auf ihrer Oberfläche kontaminationsfrei sind. Der Endlagerbehälter besteht aus einem dickwandigen Hohlzylinder aus Gussmaterial mit halbkugelförmigem Boden und Deckel, einer Gesamtlänge von 2 m und einem Durchmesser von 0.94 m.

Die Konzeption der Anlage ist derart, dass innerhalb eines geschlossenen Anlagenbereichs der gesamte Vorgang von der Anlieferung der RAA-Kokillen in Transportbehältern bis zur Übergabe der Endlagerbehälter fernbedient hinter Abschirmungen ablaufen kann. Sofern ein Behälter nach seinem Verschliessen die Prüfanforderungen nicht erfüllt, kann

er in einer gesonderten Zelle (Rework-Zelle) nachgebessert werden. Der Betriebsablauf wird dadurch nicht beeinflusst.

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