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Technical Report NTB 90-44

Stripa Project Prediction of inflow into the D-holes at the Stripa mine

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Das Bohrlochradar-Untersuchungsprogramm Phase III am SCV-Standort umfasste Reflexions-messungen aus einzelnen Bohrungen (Singlehole) mit Mittenfrequenzen von 22 und 60 MHz. Die Singlehole-Reflexionsmessungen mit ungerichteten und gerichteten Antennen wurden in den Bohrlöchern C1, C2, C3 und in den D-Bohrlöchern (D1 – D6) durchgeführt. Tomographische Crosshole-Messungen sowie Crosshole-Reflexionsmessungen wurden zwischen den Bohrlöchern C1 – C2, W1 – C1 und W1 – C2 durchgeführt. Die Radar-Reichweite betrug bei den Singlehole-Reflexionsmessungen rund 100 m bei der tieferen Frequenz (22 MHz) und zwischen 60 und 70 m bei der Mittenfrequenz von 60 MHz. Bei den Crosshole-Messungen variierte der Abstand zwischen Sender und Empfänger zwischen 20 und 120 m.

Die Radaruntersuchungen der Phase III haben im Wesentlichen die dreidimensionale Beschreibung der Strukturen am SCV-Standort bestätigt. Das auf den Daten der Phase I basierende Modellkonzept umfasst drei grössere Störungszonen (GA, GB und GH), zwei kleinere Zonen (GC und GI) und eine kreisförmige Struktur (RQ). Die grösseren Zonen werden als die wichtigsten Charakteristiken des Standorts betrachtet; in den Bohrlöchern der Phase III liegen diese Zonen nahe bei ihren vorausgesagten Positionen. Die kreisförmige Struktur RQ wurde auch in zwei der zusätzlichen Tomogramme an der vorausgesagten Position beobachtet. RQ wird als ringförmige Struktur in den Dämpfungstomogrammen und als Einzelpunkt-Anomalie im «Slowness-Tomogramm» registriert.

Die Resultate weisen darauf hin, dass die Zonen nicht homogen sind, sondern äusserst irregulär, mit Bereichen erhöhter Klüftung und Bereichen, in denen der Kontrast zum Hintergrundgestein recht klein ist. Die Zonen scheinen etwa planar zu verlaufen, wenigstens im Grössenbereich der Bohrlochabstände. Im Detail können die Zonen ziemlich irregulär erscheinen.

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