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Technical Report NTB 84-36

Surveillance of the north-eastern Atlanic dumpsite for low-level radioactive waste The Swiss oceanographic research program PROSPER

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Das Projekt PROSPER (Programme de Recherches Oceanographiques Suisse Pour l'Elimination des Radionuclides) ist der Beitrag der Schweiz zur Überwachung der Versenkungsstelle der schwachradioaktiven Abfälle im Nordostatlantik. Die Schweiz hat seit 1974 einen Teil ihrer Abfälle dort beseitigt. Das Projekt fügt sich in das internationale Forschungsprogramm CRESP (Coordinated Research for Environmental Surveillance Program) ein, das seit 1981 durch die Kernenergieagentur (Nuclear Energy Agency -NEA) koordiniert wird. Ziel von CRESP ist es, die wissenschaftlichen Daten und Kenntnisse zusammenzutragen, die für die periodische Validierung der jeweiligen Versenkungsstelle unerlässlich sind. Dies geschieht gemäss den Bestimmungen, die der internationale Beratungsausschuss des OECD (Organization for Economic Cooperation and Development) getroffen hat.

Dieser Bericht stellt die Ausrichtung der von der Gruppe PROSPER durchgeführten Untersuchungen dar, die Arbeitsmittel, die ihr zur Verfügung standen, und die Resultate, die sie im Lauf der drei ersten Tiefseeforschungkampagnen zwischen 1982 und 1983 im Rahmen internationaler Zusammenarbeit erhalten hat. Die durchgeführten Beobachtungen betreffen die über dem Boden liegenden Trübschichten und die Sedimente der Umgebung der Versenkungs­stelle. Beinahe hundert nephelometrische und hydrologische Profile wurden mit Hilfe von Meerestiefensonden erhalten. Schwebende Partikel hat man durch die Filtrierung von Wasser, das aus tiefliegenden Schichten entnommen worden war, gesammelt und verschiedenen Analysen (Neutronenaktivierung, Mikrosonde EDAX, Betrachtung unter dem Elektronenmikroskop) unterzogen. Mehrere Dutzend Proben aus Oberflächensedimenten, die uns vom Nederland Instituut vor Onderzoek der Zee (NIOZ/Texel) während der ersten Kampagne 1982 zur Verfügung gestellt worden waren, wurden auf das genaueste untersucht (Geochemie, Mineralogie, Mikrobiologie).

Die bis jetzt erhaltenen Daten erlauben es, die tiefliegenden Trübschichten dieses Gebiets des Ozeans zu charakterisieren (Konzentration der schwebenden Partikel und vertikale Gradienten, Dicke der Trübschichten im Verhältnis zur Topographie), die Zusammensetzung der schwebenden Partikel der Suspension mit derjenigen des Oberflächensediments zu vergleichen, die mineralogischen Variationen des Sediments in Funktion zur Tiefe zu bestimmen und eine Mikrobenaktivität der Tier- und Pflanzenwelt des Meeresbodens deutlich aufzuzeigen. Diese Daten wurden schon in die zweite ozeanographische Beschreibung der Versenkungsstelle im Nordostatlantik integriert, die die NEA, im Hinblick auf die Validierung von 1985, Ende 1984 publizieren wird.

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