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Nagra informiert: Aktuelles zur nuklearen Entsorgung

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28.09.2012

Reportage: Transport und Umverpacken hochaktiver Abfälle

Eine Mitarbeiterin der Nagra begleitete einen Transport verbrauchter Brennelemente ins Zentrale Zwischenlager (ZWILAG) nach Würenlingen. Es war interessant, aber unspektakulär.

Teffpunkt beim Kernkraftwerk Mühleberg. Eine Mitarbeiterin der Nagra darf einen Transport von verbrauchten Brennelementen begleiten. Im eigenen Fahrzeug, wohlgemerkt. «Guten Morgen», grüsst der Portier freundlich. Bevor ein Transport losgeht, müssen unzählige Formalitäten erledigt, viele Papiere kontrolliert und unterschrieben werden. Schliesslich handelt es sich um einen Gefahrguttransport mit Überlänge und grossem Gewicht.

Der Shuttle-Behälter für verbrauchte Brennelemente im KKW Mühleberg. Foto: BKW-FMB Energie AG

 

Einige Zeit später: Die Polizei trifft ein. Sie ist für die Verkehrssicherheit verantwortlich. Deshalb legt sie die Route fest – kurzfristig und nach intensiven, zeitnahen Abklärungen über die aktuelle Verkehrslage.

«Ich begrüsse Sie alle zum siebten, aber ersten regenfreien Transport dieser Kampagne», eröffnet der Kommandant offiziell und doch humorig das Prozedere. Zehn Transporte werden im Zug einer Kampagne durchgeführt. Der Kommandant gibt das genaue Vorgehen durch: an Baustellen konsequent in der Fahrbahnmitte fahren, keine anderen Verkehrsteilnehmer überholen, Abfahrtszeitpunkt genau einhalten, minutengenau ankommen in Rothrist und Übergabe an die aargauische Polizei. Akribisch geplante Pünktlichkeit.

10 Minuten vor dem Start: Alle Beteiligten bewegen sich zu ihren Fahrzeugen. Der Transporter wird von drei Polizeifahrzeugen begleitet.

Startzeitpunkt: Die Tore zum Kernkraftwerk öffnen sich. Der 64-Tönner gleitet hinaus, die Kolonne setzt sich in Bewegung. Das Spannende für einen Aussenstehenden ist, wie unspektakulär ein solcher Transport stattfindet. Vermutlich nehmen nicht einmal die überholenden Fahrzeuge wahr, dass hier gerade radioaktive Abfälle transportiert werden.

Minutengenaue Übergabe an die Kantonspolizei Aargau. Beeindruckend die Zeitgenauigkeit. Der Transporter rollt weiter über die Autobahn. Langsam nimmt der Verkehr zu. In den ersten Häusern gehen Lichter an. Es beginnt zu dämmern. Pünktlich trifft der Transport beim ZWILAG in Würenlingen ein. Jetzt ist es hell.

Speziell bei diesen Transporten ist: Die verbrauchten Brennelemente aus dem Kernkraftwerk Mühleberg müssen in vergleichsweise kleinen Shuttle-Behältern transportiert werden, weil die grossen Transport- und Lagerbehälter («Castoren») im Kernkraftwerk Mühleberg nicht eingesetzt werden können. Erst im ZWILAG werden die Brennelemente in der Heissen Zelle in grosse Behälter umgeladen. 

Ausschnitt aus der Heissen Zelle im ZWILAG in Würenlingen, wo verbrauchte Brennelemente umgeladen werden. Foto: ZWILAG

 

Rund zehn Personen befinden sich im Kommandoraum, von dem aus man durch dickes Abschirmglas in die Heisse Zelle schauen kann. Es herrscht konzentrierte Stille. Ein Techniker bedient die Kamera. Mithilfe dieser Bilder nimmt ein anderer Techniker mit einem Greifarm die Brennelemente aus dem Behälter heraus. Die Heisse Zelle schirmt die Strahlung der am Greifarm fixierten, durch die Luft schwebenden, 4,5 Meter langen Brennelemente gegen aussen hin ab. Jetzt werden die Elemente vorsichtig in die Transport- und Lagerbehälter verpackt.

Der Behälter wird nach Abschluss der Transporte sorgfältig verschlossen und nach umfangreichen Dichtigkeitsprüfungen für Jahrzehnte in der Behälter-Lagerhalle zwischengelagert.

ZWILAG-Mitarbeitende laden via Monitor die Brennelemente um. Foto: ZWILAG

 

Peter Plüss und Ueli Müller: Welches sind die wichtigsten Anliegen Ihrer Region?

 

Peter Plüss (links) ist Gemeindeammann von Unterbözberg, Ueli Müller (rechts) ist Gemeinderat von Riniken. Beide teilen sich das Präsidium der Regionalkonferenz Jura Ost und gehören dem Leitungsteam an, welches die operativen Geschäfte der Regionalkonferenz leitet. Foto: Gerry Tönen

 

Herr Plüss, wie ist die Stimmung in der Bevölkerung der Region Jura Ost?

Die Stimmung ist unaufgeregt und normal. Seit bekannt ist, dass die Region möglicherweise als Standort für ein geologisches Tiefenlager infrage kommt, können wir keine nennenswerte Stimmungsänderung in der Bevölkerung feststellen. Wir bedauern, dass das Interesse am Sachplanverfahren und entsprechend auch das Wissen darüber in der Bevölkerung nicht sehr hoch ist, nehmen aber an, dass sich das im weiteren Verlauf des Verfahrens noch ändert.

Herr Müller, die Aufgabe für die Regionen in der regionalen Partizipation ist anspruchsvoll. Welches sind aus Ihrer Sicht die grössten Herausforderungen?

Die grossen Herausforderungen sehe ich primär auf zwei Ebenen, nämlich auf der organisatorischen einerseits und auf der fachlichen andererseits. Mit der Bildung der Regionalkonferenz und ihrer Untergremien haben wir wichtige organisatorische Herausforderungen gemeistert. In fachlicher Hinsicht gilt es nun, vor allem die Fragen im Zusammenhang mit der Platzierung der Oberflächenanlagen sowie die möglichen sozioökonomisch-ökologischen Auswirkungen eines Tiefenlagers in der Region zu klären. Wenn ich an die Zukunft denke, sehe ich noch eine dritte Herausforderung, die es zu meistern gilt. Das Verfahren ist komplex und erstreckt sich über mehrere Jahre. Es wird schwierig sein, ein rund 100-köpfiges Milizgremium wie die Regionalkonferenz über einen langen Zeitraum bei der Stange zu halten. 

Die Platzierung der Oberflächenanlagen gibt zurzeit viel zu diskutieren. Die Vorschläge der Nagra sind bekannt. Wie geht die Regionalkonferenz Jura Ost damit um?

P. Plüss: wir haben zu diesem Zweck schon im Herbst 2011 eine Fachgruppe mit einem klar umschriebenen Auftrag eingesetzt. Diese arbeitet seither im Sinn einer vorberatenden Kommission für die Regionalkonferenz. Schon vor Bekanntgabe der Standortvorschläge der Nagra erstellte die Fachgruppe den ersten Entwurf eines Bewertungsinstruments für die Oberflächenstandorte. In der Folge wurde das Bewertungsinstrument in Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Firma verfeinert und validiert. Ende Juni wurde es den Mitgliedern der Regionalkonferenz vorgestellt und von ihnen gutgeheissen. Im Moment ist die Fachgruppe Oberflächenanlagen daran, die vier Standorte zu bewerten. Das Ergebnis wird in einem Bericht festgehalten. Im November und Dezember wird sich die Regionalkonferenz mit der Bewertung der Oberflächenstandorte beschäftigen und Empfehlungen abgeben.

Schlagen Sie eigene Standorte für Oberflächenanlagen vor?

U. Müller: Wir haben uns von der Regionalkonferenz aus nicht aktiv auf die Suche nach Alternativstandorten gemacht, aber wenn beispielsweise Gemeinden mit Vorschlägen an uns gelangen, werden wir diese aufnehmen und prüfen lassen. Was sich bereits jetzt abzeichnet ist, dass wir für die Vorschläge der Nagra Optimierungvarianten einbringen, die die regionalen Interessen bestmöglich berücksichtigen. Unsicherheiten gibt es noch, weil wir nicht wissen, ob auch der Kanton eigene Optionen vorlegt.

Als Vertreter einer Region, die ein Kandidat für ein mögliches Tiefenlager ist: Welches sind für Sie und Ihre Region die wichtigsten Anliegen, was erwarten Sie von den Behörden und der Nagra? Grundsätzlich können wir feststellen, dass die Zusammenarbeit mit den übrigen Sachplangremien gut funktioniert. Als Co-Präsidenten der Regionalkonferenz Jura Ost legen wir Wert darauf, dass in unseren Gremien alle Beteiligten eine Stimme erhalten und dass wir respektvoll und fair miteinander umgehen. Wir sind ausserdem bestrebt, unsere Aufträge in der vorgegebenen Zeit und in der gebotenen Qualität zu erledigen.

Von den involvierten Behörden und der Nagra erwarten wir, dass das Verfahren gemäss Konzept und ohne Verzögerungen abgewickelt wird. Es ist auch wichtig, dass sich alle Verfahrensbeteiligten an die vorgegebene Rollenteilung halten.
Auch wenn es letztlich harte sicherheitstechnische Fakten sein müssen, die zur Wahl des definitiven Lagerstandorts führen, sind wir der Meinung, dass der Erfolg des Verfahrens massgeblich von einer guten Kommunikation abhängt. Hier sehen wir Handlungsbedarf.

Die Regionalkonferenz (RK) Jura Ost wurde im Rahmen der regionalen Partizipation am 18. Juni 2011 gegründet. Der Sachplan geologische Tiefenlager sieht in jeder der sechs Standortregionen eine Regionalkonferenz vor. Die RK umfasst rund 100 Mitglieder aus Bevölkerung, Politik, Wirtschaft und regionalen Interessensgruppen.
Drei spezielle Fachgruppen befassen sich mit Fragen zur Platzierung und Gestaltung von Oberflächenanlagen, zu den Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung und zur Sicherheit eines geologischen Tiefenlagers.

www.jura-ost.ch

 

TIME RIDE – eine Erlebnisreise durch Raum und Zeit

 

Der Auftakt der Sonderausstellung TIME RIDE im Hauptbahnhof Zürich. Rund 4000 Besucherinnen und Besucher erlebten dort zwischen dem 13. bis 15. April die Reise in die Tiefe und diskutierten Fragen zur geologischen Tiefenlagerung. Fotos: COMET

 

Die Sonderausstellung TIME RIDE der Nagra führt die Menschen in eine andere Welt. «Möchten Sie 650 Meter in die Tiefe fahren? Steigen Sie ein in unseren Lift und erleben Sie auf der Fahrt eine Reise durch 180 Millionen Jahre Erdgeschichte.» Mitarbeitende der Nagra laden Passanten ein, sich auf ein Erlebnis der Sonderklasse einzulassen – und sich gleichzeitig mit dem Thema der Entsorgung radioaktiver Abfälle auseinanderzusetzen. Tausende taten dies bereits im Hauptbahnhof Zürich und an der Messe BEA in Bern.

Die Nagra hat mit TIME RIDE eine Sonderausstellung kreiert, die den Besucherinnen und Besuchern ein spezielles Erlebnis garantiert. «Wir fahren mit einem Lift rund 650 Meter in die Tiefe, durchstossen verschiedene Gesteinsschichten und machen auf vier Stationen einen Zwischenstopp», erläutert Armin Murer, Leiter Öffentlichkeitsarbeiten der Nagra, das Herzstück der Ausstellung. «Bei diesen Stopps besuchen wir Pfahlbauer, Eiszeiten mit Mammuts, die Ära der grossen Saurier und das Urmeer, in dem der Opalinuston entstand.»

Eindrucksvolle, realistisch wirkende Liftfahrt

Die Filmausschnitte, projiziert auf die runde Wand im Lift, beeindrucken. Die Bewegungen des Lifts während der Fahrt sind so real gemacht, dass einige nach der Fahrt etwas verblüfft fragten: «Aber wir sind nicht wirklich 600 Meter runtergefahren, oder?» Man könnte es meinen, denn nach der realistisch anmutenden Fahrt in die Tiefe wird der Opalinuston in einem geschlossenen Raum erlebt. Man fühlt sich tief in der Erde angekommen. Danach gibt es mit einem zweiten Lift eine Fahrt zurück an die Erdoberfläche.

 

Reise mit dem Lift durch Raum und Zeit. Die Szene zeigt das flache Urmeer, in dem der Opalinuston vor rund 180 Millionen Jahren entstanden ist.

 

Einige wollen mehrmals durch Raum und Zeit «reiten». So sagt ein 10-jähriger Junge zu einer Nagra-Mitarbeiterin voller Vorfreude auf den TIME RIDE: «Ich bin schon vor ein paar Stunden mit dem Lift runter ... und jetzt muss ich das unbedingt meinem Grosi zeigen!» Sagt’s und steigt mit seiner Grossmutter in den Lift.

Opalinuston im Fokus

Im Zentrum des TIME RIDE steht der Opalinuston, das wichtigste von der Nagra vorgesehene Wirtgestein für die Entsorgung radioaktiver Abfälle. «Seit 180 Millionen Jahren existiert dieser Ton – eine unglaublich lange Zeit ... wirklich beeindruckend ... und er ist heute immer noch da und wird es wohl in vielen Millionen Jahren noch sein» sagt ein Besucher im Foyer der Ausstellung – immer noch in Gedanken versunken.

Bei der Eröffnung der Sonderausstellung im Hauptbahnhof Zürich am 13. April dieses Jahres war auch das mediale Interesse gross. Tageszeitungen und das Schweizer Fernsehen berichteten ausführlich vom Start der Ausstellung. Dabei wurde auch Kritik laut. So etwa: Die Ausstellung sei verharmlosend, zu einfach in ihren Aussagen. Doch was sagt ein Experte zu dieser Kritik? Kommunikationsexperte Roland Scholz vom Institut für Umweltentscheidungen (IED) der ETH Zürich meint: «Es bräuchte viel mehr solcher Ausstellungen, um die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren. Die Ausstellung hat einen hohen Informationsgehalt, ist für alle Bevölkerungsgruppen ansprechend und verständlich gestaltet.»

Und was denken Sie? Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung zur Ausstellung und zur Frage, ob radioaktive Abfälle für die erforderliche lange Zeit sicher im Gestein eingeschlossen werden können. Erleben Sie den TIME RIDE persönlich. Wir sind gespannt auf Ihren Besuch und auf Diskussionen mit Ihnen. Herzlich willkommen!

10’500 Jahre alte Eiche in Schlieren gefunden

Bauarbeiter der Zürcher Gemeinde Schlieren stiessen im Dezember 2011 beim Aushub für ein neues Gebäude auf einen grossen, auffälligen Baumstamm. Er lag in 2 bis 3 Metern Tiefe in einem Flussschotterbett. Eine Altersbestimmung mittels C14-Methode der ETH Zürich brachte eine kleine Sensation zu Tage: Es handelt sich um eine etwa 10’500 Jahre alte Schotter eiche. Europaweit gibt es nur sehr wenige Funde dieser Art.

Der etwa 4 Meter lange und rund 50 cm Durchmesser umfassende Baumstrunk wuchs wahrscheinlich zwischen 8535 und 8610 vor Christi Geburt. Fachleute gehen davon aus, dass der Baumstrunk zu den ersten Eichengenerationen Mitteleuropas nach der letzten Eiszeit gehört. Zurzeit wird er in Schlieren aufbewahrt. 

Eine kleine Sensation: der über 10’000 Jahre alte Eichenbaumstrunk, der in Schlieren bei Bauarbeiten gefunden wurde. Foto: Stadt Schlieren

 

Internetportale über die nukleare Entsorgung – ein informativer Service für alle!

Die Hauptakteure im gegenwärtigen Sachplanverfahren, die sich mit der Entsorgung radioaktiver Abfälle befassen, unterhalten reichhaltige Informationsportale im Internet.

Das Durchblättern der Angebote lohnt sich, für speziell Interessierte sind alle wichtigen Dokumente bereitgestellt.

Die Beteiligung der Bevölkerung bei der Suche von Tiefenlagerstandorten ist ein zentrales Element des Sachplans. Die dazu gegründeten Regionalkonferenzen und Plattformen der sechs Standortregionen präsentieren sich auch im Internet. 

Weiter stehen der Bevölkerung regelmässig erscheinende Newsletter zur Verfügung. Das BFE und die Nagra veröffentlichen darin aktuelle Informationen zu den neuesten Entwicklungen aus Sachplanverfahren und den Regionen.

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BFE www.bfe.admin.ch
Nagra www.nagra.ch

Geologische Tiefenlager für radioaktive Abfälle haben wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Auswirkungen auf eine Standortregion.

Um deren Bedeutung genauer ergründen zu können, führt das Bundesamt für Energie (BFE) seit 2011 in allen potenziellen Standortregionen eine kantonsübergreifende sozioökonomisch-ökologische Studie (SÖW) durch. Der erste Zwischenbericht zu den regionalwirtschaftlichen Auswirkungen eines Tiefenlagers liegt seit Anfang Juli 2012 vor.

In einem ersten Schritt zeigt sich, dass die wirtschaftlichen Veränderungen, die ein Tiefenlager in einer Region bewirkt, als gering eingestuft werden können. Sowohl positive als auch negative Auswirkungen liegen deutlich unter einem Prozent der heutigen regionalen Wertschöpfung, der Beschäftigung oder des Steueraufkommens. Die positive Auswirkung überwiegt dabei klar.

In einem weiteren Schritt werden detaillierte ökologische und soziale Auswirkungen in den Regionen untersucht. Der Schlussbericht zur SÖW wird im Sommer 2013 erwartet.

Weitere Fragestellungen – wie etwa Auswirkungen eines Tiefenlagers auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Image einer Region – werden im Rahmen einer vom Ausschuss der Kantone (AdK)in Auftrag gegebenen Studie in den zur Diskussion stehenden Standortregionen abgeklärt.

Mehr Information

Neues Nagra-Themenheft «Vom Lehmziegel bis zum Tiefenlager»

Das neu erschienene Themenheft der Nagra bildet einen umfassenden und interessanten Streifzug durch die Entstehungs- und Kulturgeschichte des Tons. Darin wird beschrieben, welche Eigenschaften Tone haben, wie sie entstehen und wie sie unsere menschliche Kultur von Anfang an mitgeprägt haben. Denn im Lauf der Jahrtausende ihrer Entwicklung erwarb die Menschheit ein reiches Erfahrungswissen über die Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten von Ton – vom Garanten für fruchtbare Böden über Anwendungen zur Papierherstellung, vom Lehmziegel bis zum Wirtgestein für ein Tiefenlager radioaktiver Abfälle. Als weit verbreitetes Produkt der Gesteinsverwitterung und als Bestandteil der Böden prägen Tone auch wesentliche Vorgänge in unserer Natur. Auf den vielseitigen Eigenschaften der Tonminerale beruhen aber auch bedeutende kulturelle und technische Leistungen sowie erfolgversprechende Ansätze zur Lösung ökologischer Aufgaben unserer Gesellschaft.

Ton: kleine Teilchen – grosse Wirkung

"Vom Lehmziegel bis zum Tiefenlager"

www.bfe.admin.ch

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