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24.10.2016

Start der 3D-Seismik im Gebiet Nördlich Lägern

Nach Zürich Nordost und Jura Ost wird nun auch der Untergrund im Gebiet Nördlich Lägern 3D-seismisch untersucht. Gemessen wird zwischen Oktober 2016 und Februar 2017.

Das Messgebiet reicht von Kaiserstuhl, Hohentengen und Hüntwangen im Norden bis Neerach und Bülach im Süden. Begonnen wird in der Region um Kaiserstuhl. Das Messgebiet umfasst insgesamt 91 Quadratkilometer. Es wird auch auf dem angrenzenden Gebiet von Hohentengen (DE) gemessen. Da der Rhein als natürliche Grenze auch bei den Messungen wirkt, wird die 3D-Seismik in zwei Blöcken durchgeführt. Zunächst wird der nördliche Teil gemessen, der grösstenteils auf deutschem Gebiet liegt. Dies wird voraussichtlich 4 Wochen dauern. Anschliessend wird der schweizerische Teil des Gebiets südlich des Rheins untersucht.

Die Messarbeiten werden von der deutschen Firma DMT im Auftrag der Nagra ausgeführt. Gemessen wird jeweils montags bis samstags. Zwischen Weihnachten und Neujahr gibt es eine kurze Ferienunterbrechung der Arbeiten.

Mit den 3D-seismischen Messungen werden die Kenntnisse über den geologischen Untergrund vertieft. «Ziel ist eine flächenhafte Abbildung der Gesteinsschichten zu gewinnen», erläutert Marian Hertrich, Projektleiter der 3D-Seismik, im Rahmen der heutigen Medienorientierung in Kaiserstuhl. Das Prinzip der Seismik ist vergleichbar mit dem Echolot auf Schiffen. Sie bildet Gesteinsschichten in der Tiefe ab. Bei der 3D-Seismik in Nördlich Lägern ist der Zielhorizont der Messungen ca. 300 – 900 Meter. Dies ist der Tiefenbereich, in dem ein Tiefenlager gebaut werden könnte.

«Die gesamten Arbeiten werden im Einvernehmen mit den zuständigen kantonalen Behörden und nach Vororientierung der Gemeinden durchgeführt», sagt Markus Fritschi, Mitglied der Geschäftsleitung. Ausserdem werden im Vorfeld alle betroffenen Grundstückseigentümer und Bewirtschafter informiert. «Alle an den Messungen Beteiligten sind selbstverständlich verpflichtet, diese sorgfältig und umsichtig durchzuführen», sagt Fritschi. Sollte es dennoch Beeinträchtigungen geben, empfiehlt er, sich über die Gratishotline 0800 437 333 direkt an die Nagra zu wenden.

Falls Sie mehr über die seismischen Messungen im Gebiet Nördlich Lägern erfahren wollen, lesen Sie unseren Blog www.nagra-blog.ch.

«Das Ziel ist die flächenhafte Abbildung der Gesteinsschichten», sagt Projektleiter Marian Hertrich, Projektleiter der 3D-Seismik.

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