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07.03.2018

Bohrung in Riniken ermöglicht Blick in die jüngere geologische Vergangenheit – und in die Zukunft

In Riniken wird diese Woche gebohrt. Die Erkenntnisse helfen mit, die Entwicklung der Landschaft während der letzten Million Jahre zu verstehen.

Bei den Quartärbohrungen werden Sedimente aus dem Quartär, dem jüngsten geologischen Zeitabschnitt, gewonnen und analysiert. Quartärbohrungen werden dort gemacht, wo man am meisten Informationen über die Erosionsgeschichte erwartet.

Bei der Quartärbohrung in Riniken wird nur tagsüber gebohrt. Die von der Baustelle ausgehenden Lärmemissionen sind vergleichbar mit denen von Landwirtschafts- oder Forstarbeiten. In einer Tiefe von einigen Dutzend Metern beziehungsweise nach wenigen Tagen werden die Arbeiten abgeschlossen sein.

Die Resultate der Quartärbohrungen ermöglichen Prognosen darüber, wie sich die Landschaft künftig entwickeln wird. Solche Erkenntnisse lassen Aussagen zu, wie gut ein geologisches Tiefenlager durch die darüberliegenden Gesteinsschichten vor Erosion geschützt wird. Weitere Bohrungen werden im Verlauf dieses Jahres unter anderem in Untersiggenthal, Gebenstorf und Neuhausen gemacht.

 

Mehr über das Thema geologische Langzeitentwicklung und Tiefenlager erfahren Sie in unserem neuen Themenheft:

Erosion

 

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