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Medienmitteilung

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02.07.2015

Generalversammlung in Bern – «Erfolgreiches Jahr für die Entsorgung»

«2014 war ein erfolgreiches Jahr für die Entsorgung», fasste VR-Präsidentin Corina Eichenberger an der heutigen Generalversammlung der Nagra das Geschäftsjahr zusammen.

«2014 war ein erfolgreiches Jahr für die Entsorgung», fasste VR-Präsidentin Corina Eichenberger an der heutigen Generalversammlung der Nagra das Geschäftsjahr zu­sammen. Im Rahmen der regionalen Partizipation wurden in allen Standortgebieten die Planungsstudien für die Oberflächenanlage erarbeitet und präsentiert. Die umfangreichen Arbeiten für den sicherheitstechnischen Vergleich der Standortgebiete waren ein weiterer Eckpfeiler.

An der heutigen Generalversammlung der Nagra (Nationale Genossenschaft für die Lage­­rung radioaktiver Abfälle) liess Corina Eichenberger, Präsidentin des Verwaltungsrats, das Jahr Revue passieren: «Es war ein arbeitsreiches Jahr für die Nagra und ein erfolgreiches Jahr für die Entsorgung.» Von 2013 bis Mitte 2014 wurden in allen sechs Standortgebieten Planungsstudien für die Platzierung von Oberflächenanlagen erstellt. Die vorgängig erfolgte konstruktive Zusammenarbeit im Rahmen der regionalen Partizipation wertete Eichenberger als Erfolg für das Standortwahlverfahren.

Am 30. Dezember 2014 reichte die Nagra die Unterlagen mit den Vorschlägen der Stand­ort­gebiete, die in Etappe 3 weiter untersucht werden sollen, beim Bundesamt für Energie ein. «Alle sechs untersuchten Gebiete eignen sich für den Bau eines Tiefenlagers. Jura Ost und Zürich Nordost erfüllen die sicherheitstechnischen Vorgaben des Bundes am besten, weil die undurchlässigen Gesteinsschichten dort in optimaler Tiefe liegen, die Gebiete langfristig stabil sind und in der Tiefe genügend Platz zur Verfügung steht», fasste Eichenberger die Ergebnisse des sicher­heits­technischen Vergleichs zusammen. Erkenntnisse aus jahrzehntelanger Forschungs­arbeit und umfangreichen Felduntersuchungen sind in die über 200 Berichte eingeflossen.

Für Corina Eichenberger als Präsidentin der Nagra ist ein breiter Konsens zur Sicherheit in der Gesellschaft entscheidend: «Bei der Standortsuche für Tiefenlager hat die Sicherheit erste Priorität. Das macht mich zuversichtlich, dass unsere Generation bereit ist, ihre Verantwortung für eine sichere Entsorgung zu übernehmen.»

Seit 30 Jahren forscht die Nagra zusammen mit internationalen Partnern im Felslabor Grimsel für die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle. Zum Jubiläum wurde eine eindrück­liche Ausstellung zu «Untertageforschung weltweit» erstellt. In 16 grossformatigen Darstel­lungen geben die Partnerorganisationen Einblick in ihre eigenen Felslabors.

Die Generalversammlung genehmigte ausserdem die Jahresrechnung 2014. Diese weist einen Umsatz von 57.7 Mio. Franken aus. Nach Abzug der Erträge aus Dienstleistungen für Dritte und diverser Forschungsbeiträge verbleibt ein Aufwand von 49.3 Mio. Franken zu Lasten der Genossenschafter.

Kontaktpersonen:
Corina Eichenberger 079 330 40 49
Thomas Ernst 079 666 49 74

Die VR-Präsidentin der Nagra, Corina Eichenberger. Bild: Maria Schmid
Grossformatiges Bild in Druckauflösung


Gemäss Schweizer Kernenergiegesetz sind die Verursacher radioaktiver Abfälle für eine sichere Entsorgung verantwortlich. 1972 haben die Kernkraftwerk-Betreiber und der Bund dafür die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) gegründet. Sie hat ihren Sitz in Wettingen (AG). Die Nagra ist das technische Kompetenzzentrum der Schweiz für die Entsorgung radioaktiver Abfälle in geologischen Tiefenlagern.

100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich täglich für diese wichtige Aufgabe ein – aus Verantwortung für den langfristigen Schutz von Mensch und Umwelt. Umfassende Forschungsprogramme in zwei Schweizer Felslabors und eine intensive internationale Zusammenarbeit sichern die Kompetenz.

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