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Nagra: Informationsleck geklärt

Eine interne Aktennotiz der Nagra über die Explorationsstrategie mit einem möglichen Referenzszenario für Kostenberechnungen hat in den letzten Tagen für breite Verunsicherung gesorgt.

Nun ist die Nagra von einem ehemaligen Mitarbeiter wie folgt informiert worden:

«Nach zwei schlaflosen Nächten habe ich mich dafür entschieden, alle Mitarbeitenden der Nagra vom Generalverdacht zu entlasten, etwas mit der Herausgabe der internen Aktennotiz zu tun zu haben, die gegenwärtig die Medien beherrscht.

Ich muss nämlich davon ausgehen, dass das Papier infolge einer unbedachten Handlung meinerseits über Umwege zu Prof. Wildi gelangt ist. Am Rande einer Sitzung des Technischen Forums Sicherheit (TFS) zu Beginn dieses Jahres hat mich Marcos Buser, damals noch Mitglied der KNS, um Unterlagen betreffend ,Explorationskonzepte‘ gebeten; er wollte das Thema in einer Fachsitzung des TFS zur Diskussion stellen. In meiner Funktion als Behördenkoordinator habe ich ihm diese Aktennotiz übergeben – in der klaren (aber rückblickend naiven) Annahme, er würde diese Information als KNS-Mitglied vertraulich behandeln. Aber Herr Buser hat die Information Herrn Wildi weitergeleitet.»

Die Mitarbeiter der Nagra und das Bundesamt für Energie wurden bereits informiert.

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