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Das Krokodil im Zürcher Untergrund

Die Forschung zum geologischen Tiefenlager ist eine Zeitreise Jahrmillionen in die Vergangenheit. Bei einer Bohrung im zürcherischen Stadel wurde ein urzeitliches Krokodil angebohrt.

Das Krokodil in der New Yorker Kanalisation gehört zu den urbanen Mythen. Niemand weiss, ob es tatsächlich existiert – oder nicht. Das Krokodil im Untergrund des Kantons Zürich ist jedoch eine Tatsache.

Ein spannender Artikel im Tagesanzeiger beschäftigt sich mit der Vielzahl an Untersuchungen, die die Nagra im Nordschweizer Untergrund vorgenommen hat. Er erzählt von den Tausenden von Bohrkernen, und den Geschichten, die diese Bohrkerne unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erzählen. Geschichten, die zum Teil 200 Millionen Jahre in die Vergangenheit zurückreichen, in eine Zeit, als die Schweiz von einem Meer überflutet war. Unzählige Ammoniten, Muscheln und andere Fossilien in den Bohrkernen zeugen von diesem Meer. Dass solche Zeugen gefunden werden, war zu erwarten. Ein ausgestorbenes Krokodil, ein sogenannter Pelagosaurus, hat jedoch auch für uns Seltenheitswert: Ein solches wurde bei einer Bohrung in Stadel per Zufall angebohrt.

Beim Pelagosaurus, der in der der sogenannten Staffelegg-Formation angebohrt wurde, handelt es sich um einen Erstfund im Gebiet des Schweizer Jura – und womöglich in der ganzen Schweiz. Diese Urkrokodile lebten während mehreren Millionen Jahren im frühen Jura in flachen Meeren, die damals grosse Teile Westeuropas bedeckten. Identifiziert wurde der Pelagosaurus von einem Paläontologen des Naturhistorischen Museums in Bern.

Lesen Sie den kompletten Artikel «Ammoniten, Korallen und ein Krokodil bei Endlager-Suche entdeckt» vom 17.01.22 im Tagesanzeiger mit vielen weiteren spannenden Details.

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