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Geschichte der nuklearen Entsorgung in der Schweiz: Buchvorstellung für Nagra-Mitarbeitende

Hans Issler, der ehemalige Präsident der Nagra, stellte gestern Dienstag das Buch «Die nukleare Entsorgung in der Schweiz 1945 – 2006» an einer Lesung bei der Nagra vor.

Dieses gibt einen Überblick über die Entsorgung radioaktiver Abfälle für den Zeitraum 1945 – 2006. Die drei Autoren Hans Issler, Jörg Hadermann (ehemals Leiter des Programms Entsorgung resp. des Labors für Endlagersicherheit des Paul Scherrer Instituts) und Auguste Zurkinden (ehemals Leiter der Sektion Radioaktive Abfälle bzw. der Abteilung Transporte und Entsorgung bei der nuklearen Sicherheitsbehörde HSK), prägten die Entsorgung in der Schweiz massgeblich und haben nach ihrer Pensionierung dieses Projekt begonnen.

Issler gab einen spannenden Rückblick auf all die bereits erreichten Ziele und gesammelten Erkenntnisse. Für den ehemaligen Präsidenten der Nagra steht nach 40 Jahren intensiven Abklärungen fest: «Radioaktive Abfälle lassen sich in der Schweiz sicher und umweltgerecht entsorgen! Wichtige Grundsteine bildeten die beiden Entsorgungsnachweise, mit denen die Machbarkeit gezeigt wurde.» Der Schweizer Bundesrat hat diese anerkannt.

Thomas Ernst, Vorsitzender der Nagra-Geschäftsleitung, dankte Hans Issler für die Miterstellung dieses wichtigen Zeitdokuments und sein Engagement im Dienste der Entsorgung. Das Buch zeige eindrücklich, wie viele Menschen sich in den vergangenen Jahrzehnten mit hoher Kompetenz und grossem Engagement des gesellschaftlich anspruchsvollen Themas der radioaktiven Abfallentsorgung angenommen haben. «Es wurde schon viel erreicht, doch liegt noch ein weiter Weg vor uns», so Ernst.

Das Buch «Die nukleare Entsorgung in der Schweiz 1945 – 2006» ist vor kurzem im Verlag Neue Zürcher Zeitung erschienen.

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