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Erste Planungsstudie für Platzierung der Oberflächenanlage eines geologischen Tiefenlagers vorgelegt

In jeder der sechs Standortregionen muss mindestens ein Standortareal für die Oberflächenanlage bezeichnet und dazu eine Planungsstudie erarbeitet werden.

Basierend auf der Zusammenarbeit mit den sechs Standortregionen, den Kantonen und Behörden muss die Nagra gemäss «Sachplan geologische Tiefenlager» in jeder Region mindestens ein Standortareal für die Oberflächenanlage eines Tiefenlagers bezeichnen. Für diese hat sie Planungsstudien zu erarbeiten. Die erste dieser Planungsstudien wurde der Plattform Wellenberg vorgestellt. Das federführende Bundesamt für Energie informierte die Öffentlichkeit mit einer Medienmitteilung.

Für den Bau und Betrieb eines Tiefenlagers wird eine Oberflächenanlage benötigt. Sie kann an verschiedenen Orten im Planungsperimeter platziert, flexibel gestaltet und in die Landschaft eingebettet werden. Der vom Bund festgelegte Planungsperimeter umfasst das geologische Standortgebiet sowie angrenzende Bereiche in maximal 5 Kilometer Entfernung.

Das Bundesamt für Energie leitet das Sachplanverfahren. Gestützt auf die Ergebnisse der Zusammenarbeit in der Region Wellenberg hat die Nagra als Standort einer Oberflächenanlage eines Tiefenlagers für schwach- und mittelaktive Abfälle das Areal «WLB-1-SMA» im Gebiet «Oberst Ei» in der Gemeinde Wolfenschiessen bezeichnet. In der Planungsstudie wird die Wahl begründet sowie eine mögliche Anordnung, Ausgestaltung und Erschliessung der Oberflächenanlage beschrieben.

Weitere Planungsstudien für die Standortareale in den anderen fünf Standortregionen werden erarbeitet und in den nächsten Monaten an Vollversammlungen den jeweiligen Regionalkonferenzen vorgestellt.

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