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Beitrag über Felslabor Grimsel in 10vor10

Das FEBEX-Experiment ist mit 18 Jahren Versuchsdauer das längste Experiment zur Lagerung radioaktiver Abfälle dieser Art. 10vor10 berichtete gestern auf SRF 1 darüber.

1997 wurde das FEBEX-Experiment «Full-Scale Engineered Barriers Experiment» unter der Leitung der spanischen Entsorgerorganisation ENRESA im Felslabor Grimsel eingebaut. Es handelt sich um ein Demonstrationsexperiment im Massstab 1:1 eines Lagerstollens für hochaktive Abfälle. Da im Felslabor Grimsel nicht mit radioaktiven Abfällen gearbeitet werden darf, wurde die Wärmeabgabe der hochaktiven Abfälle durch Heizelemente simuliert. Nach 18 Jahren wird das Experiment nun ausgebaut.

«Wir gewinnen hier wichtige Daten über das mechanische, physikalische und chemische Verhalten des Verfüllmaterials Bentonit», erklärt Dr. Florian Kober, der als Projektleiter der Nagra für den Ausbau des Experiments verantwortlich ist. Die Daten werden genutzt, um die Aussagen aus Computermodellen zu prüfen. «Die Modelle nutzen wir, um möglichst genaue Vorhersagen für neue Experimente – auch im Opalinuston – und schliesslich für ein späteres Tiefenlager zu machen.»

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