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Arbeitsbericht NAB 16-44

ENSI-Nachforderung zum Indikator "Tiefenlage im Hinblick auf bautechnische Machbarkeit" in SGT Etappe 2 – Standortspezifische geologische Modelle und geologische Gefährdungsbilder

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Ausgangslage

Im Januar 2015 wurde der Vorschlag der Nagra für die in Etappe 3 des Sachplans Geologische Tiefenlager (SGT) weiter zu untersuchenden Standortgebiete durch das BFE veröffentlicht. Der Vorschlag der Nagra sieht für das SMA-Lager eine Einengung von sechs auf zwei Standortgebiete, für das HAA-Lager eine Einengung von drei auf zwei Standortgebiete vor. Für die Einengung massgebend waren sogenannte "eindeutige Nachteile", welche verschiedene Aspekte betreffen, unter anderem auch die "maximale Tiefenlage".

Im Rahmen der Prüfung der Vorschläge der Nagra ist das ENSI zusammen mit seinen Experten zum Schluss gekommen, dass die von der Nagra eingereichten Unterlagen zum Indikator "Tiefenlage im Hinblick auf bautechnische Machbarkeit" zu wenig aussagekräftig sind, um diesbezüglich einen eindeutigen Nachteil aufzuzeigen. Das ENSI hat deshalb entsprechende Nachforderungen gestellt.

Die Nachforderung des ENSI zum Indikator "Tiefenlage im Hinblick auf bautechnische Machbarkeit" und die Anforderungen an die zu ergänzenden Unterlagen sind in der Aktennotiz ENSI 33/476 detailliert aufgeführt.

Ein Teil der Nachforderung betrifft die Erstellung von standortspezifischen Baugrundmodellen und davon abgeleitete Gefährdungsbilder, welche beim Ausbruch der HAA- und SMA-Lagerkammern im Opalinuston in den geologischen Standortgebieten der Nordschweiz erwartet werden. Im vorliegenden Bericht wird ein Teil diese Aspekte (standortspezifische geologische Modelle und davon abgeleitete geologische Gefährdungsbilder) abgehandelt.

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