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Arbeitsbericht NAB 16-42

ENSI-Nachforderung zum Indikator "Tiefenlage im Hinblick auf bautechnische Machbarkeit" in SGT Etappe 2 – Prüfung der Lager- und Barrierenkonzepte

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Im Januar 2015 wurde der Vorschlag der Nagra für die in SGT Etappe 3 weiter zu untersuchenden Standortgebiete durch das BFE veröffentlicht. Der Vorschlag der Nagra sieht für das SMA-Lager eine Einengung von sechs auf zwei Standortgebiete, für das HAA-Lager eine Einengung von drei auf zwei Standortgebiete vor. Für alle in Etappe 1 vorgeschlagenen Standortgebiete wurden gemäss Nagra die im Sachplan vorgegebenen Anforderungen bezüglich der charakteristischen Dosisintervalle und der Gesamtbewertung erfüllt; für die Einengung massgebend waren deshalb sogenannte "eindeutige Nachteile", welche verschiedene Aspekte betreffen, unter anderem auch die "maximale Tiefenlage".

Im Rahmen der Prüfung der Vorschläge der Nagra ist das ENSI zusammen mit seinen Experten zum Schluss gekommen, dass die von der Nagra eingereichten Unterlagen zur "maximalen Tiefenlage" zu wenig aussagekräftig sind, um die eindeutigen Nachteile aufzuzeigen. Dies hat zu einer Nachforderung des ENSI geführt.

Ziel dieses Berichts ist die Dokumentation der Prüfung und des Vergleichs möglicher Lager- und Barrierenkonzepte im Hinblick auf ihre Verwendung für die Einengung in SGT Etappe 2. Wegen der Bedeutung für die Abgrenzung der Lagerperimeter und ihrer Bewertung wird auch geprüft, ob es Varianten gibt, die sich – bei gleichwertigen Eigenschaften bezüglich Sicherheit und Barrierenwirkung – für eine grössere Tiefenlage besser eignen oder bezüglich Platzbedarf günstiger sind als die in Nagra (2014a) für die Einengung verwendeten Referenzkonzepte.

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