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Arbeitsbericht NAB 13-57

Vorbereitung 3D-Seismik für Etappe 3: Survey-Design-Studie, Gebiet Jura Ost

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Für Etappe 3 des Sachplanverfahrens geologische Tiefenlager sind in den Standortregionen vertiefende, geologische Untersuchungen (u. a. 3D-seismische Messungen und Sondierbohrungen) notwendig.

Das Zürcher Weinland (jetzt Zürich Nordost) wurde bereits in den 90er Jahren für den Entsorgungsnachweis 3D-seismisch untersucht und am Wellenberg sind aufgrund seiner Topographie weitere seismische Messungen nicht sinnvoll. Da gemäß Sachplan geologische Tiefenlager noch nicht entschieden ist, welche Standortgebiete am Ende von Etappe 2 zurückgestellt werden, bereitet sich die Nagra darauf vor, die anderen vier Standortgebiete Jura Ost, Jura-Südfuss, Nördlich Lägern und Südranden zu untersuchen. Die Planung und Vorbereitungen der 3D-seismischen Messungen werden daher für die vier potenziell zu untersuchenden Gebiete durchgeführt und in separaten Berichten dokumentiert.

Der vorliegende Bericht beschreibt die Bestimmung der Messgeometrie für das provisorisch geplante Messgebiet Jura Ost, westlich der Stadt Brugg im Kanton Aargau.

Die interessierenden Tiefen liegen im Bereich von etwa 250 bis 1'000 m, mit dem Schwerpunkt Basis Opalinuston, dessen Tiefenlage von ca. 300 bis 700 m reicht.

Für die voll überdeckte und voll migrierte Untergrundfläche wurden vom Auftraggeber 86,25 km², bezogen auf einen Gesamtaperturbetrag von 75 %, angegeben.

Der Charakter der 3D-Seismik ist als sehr hochauflösend anzusehen, da einerseits sehr flach liegende Reflexionshorizonte und andererseits kleinräumige tektonische Störungen aufgelöst werden sollen.

Fig. 1 zeigt die seismische Linie 11-NS-04. Diese verläuft SSE-NNW quer durch das Standortgebiet Jura-Ost im Fallen der geologischen Schichten

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