Glossar

 

Aktuelles zu den Tiefbohrungen

Seit 2019 untersucht die Nagra den geologischen Untergrund in den potenziellen Standortgebieten für ein geologisches Tiefenlager Jura Ost, Nördlich Lägern und Zürich Nordost mit Tiefbohrungen genauer.

Mit Erkenntnissen aus den Tiefbohrungen (auch Sondierbohrungen genannt) kann sie ihr Wissen über den geologischen Untergrund ergänzen und vervollständigen. Dies ist wesentlich für die Sicherheit eines Tiefenlagers und erlaubt einen belastbaren Vergleich der Gebiete und die Auswahl des am besten geeigneten Gebietes. Im Fokus der erdwissenschaftlichen Untersuchungen in den Tiefbohrungen stehen Eigenschaften der Gesteine im Untergrund – insbesondere jene des Opalinustons, in dem das Tiefenlager angeordnet werden soll.

Rund 2000 Leute haben der Nagra bisher auf den Bohrplätzen über die Schultern geschaut. Kommen auch Sie vorbei: Auf allen Bohrplätzen in Betrieb steht die Aussichtsplattform auf dem Infopavillon jederzeit offen.

Aufgrund der neuen Verordnung zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie und der daraus resultierenden Massnahmen des Bundes sind aktuell leider keine geführten Besichtigungen der Tiefbohrungen bis und mit 14. April möglich. 

Die Besucherplattform des Bohrplatzes Stadel-3 ist jedoch weiterhin 24 Stunden am Tag geöffnet.

Wir freuen uns auf Sie im Frühjahr 2021!

Bewilligungen von UVEK erteilt

Von den insgesamt 24 eingereichten Gesuchen für Tiefbohrungen hat die Nagra jene für Weiach-3 und Glattfelden zurückgezogen. 21 eingereichten Gesuche für Tiefbohrungen hat das UVEK bewilligt. Dies sind: Bözberg-1, Bözberg-2, Bülach, Dachsen, Eglisau, Effingen-1, Effingen-2, Laufen, Marthalen, Remigen-1, Remigen-2, Rheinau, Riniken-2, Stadel-1, Stadel-2, Stadel-3, Trüllikon-1, Trüllikon-2, Trüllikon-3, Uhwiesen und Zeihen. Das Sondiergesuch Bachs-1 wurde im Oktober 2020 eingereicht.

Zwei Bohrgesuche zurückgezogen: Weiach-3 und Glattfelden

Standortgebiet Nördlich Lägern: Im Februar 2020 hat die Nagra bekanntgegeben, dass sie die Bohrgesuche für Weiach und Glattfelden zurückzieht. Im Norden des Standortgebiets hat die Nagra Störungszonen im tiefen Untergrund nachgewiesen (Medienmitteilung). Der südliche Bereich des Standortgebietes eignet sich aber grundsätzlich für den Bau eines Tiefenlagers und wird weiter untersucht.

Mehr Wissen zu den Bohrungen?

Einen guten Überblick zum Zweck der Tiefbohrungen und deren Ablauf vermittelt unser Themenheft. Auch die Faktenblätter zu den einzelnen Bohrplätzen finden Sie in der blauen Textbox «Mehr Information» auf der rechten Seite.

Besuchen Sie unseren Nagra-Blog für weitere Bilder und Informationen.

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