Für den Bau und Betrieb eines geologischen Tiefenlagers braucht es eine Oberflächeninfrastruktur. Zentraler Bestandteil ist die Oberflächenanlage. Dort werden die Abfälle angeliefert und für die Einlagerung vorbereitet.
Seit Dezember 2011 läuft die zweite Etappe des Standortwahlverfahrens für Tiefenlager. Ein Ziel dieser Etappe ist, die Lagerprojekte in den sechs potenziellen Standortregionen zu konkretisieren. Es gilt unter anderem festzulegen, wo die Oberflächenanlage stehen könnte und wie sie erschlossen und in die Landschaft eingebettet würde. Dabei ist die Meinung gefragt von Bevölkerung und Behörden. Ab Februar 2012 diskutieren sie im Rahmen der regionalen Partizipation gemeinsam mit der Nagra über mögliche Standortareale.
Als Diskussionsgrundlage hat die Nagra in jeder Region mögliche Standortareale für die Oberflächenanlage vorgeschlagen. Bevölkerung und Behörden können weitere Varianten einbringen.
Zum Weiterlesen:
Was ist eine Oberflächenanlage.. ...beim Lager HAA? ...beim Lager SMA?
Ablauf der Zusammenarbeit bei der Festlegung der Standortareale
Anforderungen an die Standortareale