
| November 2011 |
Anlässlich der Feier zur Eröffnung des neuen Besucherzentrums des Felslabors Mont Terri begrüsste Bundesrat Ueli Maurer am 5. September in St-Ursanne JU rund hundert Gäste aus Wissenschaft und Politik. Im Felslabor erforschen 14 Organisationen aus 8 Ländern die Eigenschaften des Opalinustons. Dieses Tongestein kommt in der Schweiz für die Lagerung radioaktiver Abfälle in Frage. Das Besucherzentrum ist ab sofort für alle Interessierten offen.
Rund zwei Jahre dauerten Planung und Bau des Besucherzentrums Mont Terri in St-Ursanne. Unter der Leitung von Gabriel Jeannerat, Architekt aus St-Ursanne, errichteten vornehmlich jurassische Firmen den modernen und schlanken Bau in kurzer Zeit.
Am 5. September konnte das Besucherzentrum eröffnet werden. Eine der Öffentlichkeit zugängliche Ausstellung bringt den Gästen die Forschung im internationalen Felslabor Mont Terri näher. Die am Labor beteiligten Organisationen werden vorgestellt, allgemeine Fakten zur Radioaktivität behandelt und technische Aspekte der Entsorgung radioaktiver Abfälle aufgezeigt.
Interessierte Gruppen können sich auf anschauliche Weise über den aktuellsten Stand der nuklearen Entsorgung informieren. Damit unterstreicht die Ausstellung die Rolle des Felslabors als offene Diskussionsplattform. Alle sind eingeladen, anschliessend an den Besuch des Zentrums das Felslabor im Opalinuston zu erleben.
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