
| Dezember 2009 |
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Das Nuklearforum Schweiz hat vom 9. bis 12. September eine Informationsreise für Medienschaffende durchgeführt. 12 Journalistinnen und Journalisten aus der Schweiz nahmen daran teil. Zwei Nagra-Vertreter begleiteten die Reisenden.
Die Informationsreise führte nach Stockholm, Forsmark und Oskarshamn. Neben der Ausgestaltung der Anlagen im schwedischen Granit interessierten sich die Journalisten vor allem auch für den Entscheidungsprozess in Schweden bezüglich des Baus von Tiefenlagern. Aktuellen Gesprächsstoff gab es genug – so entschied die schwedische Entsorgungsorganisation Svensk Kärnbränslehantering AB (SKB) diesen Sommer, ein Tiefenlager für hochaktive Abfälle in Forsmark zu bauen (siehe Nagra Info Nr. 30).
Es gab genug Gelegenheit, ausführlich mit nationalen wie auch lokalen schwedischen Politikern zu sprechen. Diese betonten, dass der Einbezug der lokalen Bevölkerung zentral war für den Erfolg des Entscheidungsprozesses.
Saida Engström, Leiterin des Bereichs Umwelt und Öffentlichkeit bei der SKB, brachte es auf den Punkt: Es sei sehr wichtig, zuzuhören und auf die Bedenken der Personen einzugehen. So entstehe die notwendige Vertrauensbasis zur Bevölkerung.

Die 3 Reaktoren von Forsmark und das Eingangsgebäude zum Tiefenlager SFR.
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Aufmerksame Zuhörer an der Geologiewanderung mit Oskar Keller.
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| Der Nagra-Pavillon «Spuren der Zukunft» (links) und eine Innenaufnahme des Pavillons mit einem Ausschnitt der sechs Meter langen, 300 Millionen Jahre umfassenden Schautafel (rechts). |
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