Anhydrit als Wirtgestein für die Endlagerung radioaktiver Abfälle in der Schweiz
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Zusammenfassung und Schlussfolgerungen
Die im vorliegenden Bericht enthaltene Beschreibung
und Beurteilung der petrographischen Eigenschaften des Anhydrits als
eines möglichen Wirtgesteins für die Endlagerung radioaktiver Abfälle
in der Schweiz können folgendermassen zusammengefasst werden:
Mineral und Gestein Anhydrit (Kapitel 2 und 3):
Das Mineral CaSO4 existiert in drei
Erscheinungsformen als Anhydrit I, II und III. Während Anhydrit III nur
über 1180 °C stabil ist und Anhydrit I eine sehr stark lösliche Form
darstellt, ist Anhydrit II die in der Natur normalerweise anzutreffende
Bildung. Anhydrit kann sich durch Hydratation mit 61%iger
Volumenzunahme in Gips umwandeln. Bei Süsswasserbedingungen und
Normaldruck stellt Gips bis 58 °C die stabile Phase dar; Anhydrit wird
bei Wasserzugabe in Gips umgewandelt. Oberhalb von 58 °C ist Anhydrit
stabil; es erfolgt keine Umwandlung mehr in Gips. Erhöhter Druck und
zunehmende Salinität verschieben die Grenze der beiden
Stabilitätsgebiete.
Die Bildung des Gesteins
Anhydrit kann auf zwei Arten erfolgen: Primärer Anhydrit wird entweder
unter hypersalinären Bedingungen bei Normaldruck und über 25 °C am
Rande von Flachmeeren ausgeschieden oder bei erhöhten Temperaturen
eventuell auch direkt aus normalem Meerwasser. Die diagenetische
Bildung von Anhydrit aus Gips erfolgt bei erhöhten Temperaturen und
Drücken (Ueberlagerungsdruck), wobei mit zunehmender Salinität kleinere
Ueberlagerungsdrücke notwendig sind. An der Oberfläche erfolgt in
Anwesenheit von nichtsalinem Grundwasser meistens eine Rückumwandlung
des Anhydrits in Gips (20 – 50 m dicke Gipskrusten).
Durch tektonische
Beanspruchungen kann es zur Bildung von Anhydrit- oder Gipsbrekzien
kommen. Wenn im Sulfatgestein auch Tonmineralien enthalten sind, können
auch Gleit- und Abscherungshorizonte, Fliessstrukturen und
Verschieferungen beobachtet werden. Bei tektonischer Beanspruchung
nimmt die Korngrösse des Anhydrits im Allgemeinen zu; es werden
Anhydritmarmore gebildet (Val Canaria).
Die Lagerkavernen für
mittelaktiven Abfall in ca. 600 m Tiefe befinden sich meistens im
instabilen Gebiet des Anhydrits, so dass eine Umwandlung in Gips
(Selbstheilung) möglich ist, was als Vorteil zu werten ist. Die
Endlager für hochaktive Abfälle können in mittlerer Tiefe (< ca.
1000 m) im instabilen Gebiet des Anhydrits mit Selbstheilung und in
grösserer Tiefe im stabilen, auch bei vorhandener Salinität nicht
umwandelbaren Anhydrit liegen.
Die Dichte des Minerals Anhydrit beträgt 2,985 kg/dm3. Dank der sehr geringen Porosität von ca. 0,05 – 0,8 % weist das Anhydritgestein eine Rohdichte von 2,89 – 2,93 kg/dm3
auf. Sie ist höher als diejenige der meisten übrigen Gesteine. Im
Hinblick auf die Strahlenabschirmung kann dies von Bedeutung sein.
Mechanische Eigenschaften (Kapitel 4):
Massiger Anhydrit
Mit einer Druckfestigkeit von 50 – 150 N/mm2, einem Winkel der inneren Reibung von 31 – 39°, einer Kohäsion von 10 – 40 N/mm2 und einem Verformungsmodul von 10'000 – 40'000 N/mm2
stellt massiger Anhydrit ein sehr gutes Stollengebirge dar
(Ausbruchklassen I bis II). Er kann etwa mit massigem Kalk oder
Sandstein verglichen werden. Er eignet sich sehr gut für Lagerkavernen
für schwach- und mittelaktive Abfälle: Sowohl Sprengen wie mechanischer
Abbau (Vortriebsmaschinen) sind gut möglich. Gute Standfestigkeit
(self-supporting) kann bis auf mindestens 600 m Tiefe erwartet werden.
Die sehr unbedeutende Erwärmung und Bestrahlung aus schwach- und
mittelaktiven Abfällen beeinträchtigt die mechanischen Eigenschaften
von massigem Anhydrit nicht.
Für die Ausführung von Schächten, Stollen oder Tiefbohrungen für
hochaktive Abfälle eignet sich massiger Anhydrit besser als Steinsalz
oder Ton. Ausserdem ist die Bohrbarkeit bzw. Abbaubarkeit von Anhydrit
wesentlich besser als für Granit. Aus Erwärmung und Bestrahlung sind
Festigkeitseinbussen zu erwarten, die aber erst in einem Zeitpunkt
eintreten, wenn die Standfestigkeit keine Rolle mehr spielt (nach
Versiegelung).
Anhydrit in Wechsellagerung mit Mergel
Eine Druckfestigkeit von 10 – 30 N/mm2, ein Winkel der inneren Reibung von 35 – 500, eine Kohäsion von 1,5 – 20 N/mm2 und ein Verformungsmodul von 3000 – 20'000 N/mm2
weisen darauf hin, dass Anhydrit in Wechsellagerung mit Mergel ein
mittelgutes Stollengebirge (Ausbruchklassen II – III) darstellt und in
vielen Fällen mit Mergeln verglichen werden kann. Ungünstig für den
Kavernenbau müssen die Quellfähigkeit und verwitterungsanfälligkeit
beurteilt werden. Für schwachaktiven Abfall wird Anhydrit in
Wechsellagerung mit Mergel daher nicht empfohlen, weil oberflächennah
andere, besser geeignete Gesteine zur Verfügung stehen.
Hingegen erscheinen die
mechanischen Eigenschaften als tragbar für Kavernen für mittelaktive
Abfälle, bei welchen der «wechselgelagerte Anhydrit» wegen seiner
relativ guten Wasserdichtheit (siehe auch Wasserdichtheit und Quellen)
in der weiteren Evaluation belassen werden sollte. Aus ähnlichen
Gründen sollte der wechselgelagerte Anhydrit auch für Endlager von
hochaktiven Abfällen weiter untersucht werden. Seine mechanischen
Eigenschaften sind für Bohrungen eher besser geeignet als diejenigen
von Steinsalz und Ton; ausserdem ist das Bohren im Anhydrit und in den
ihn begleitenden Gesteinen nicht so kostspielig wie im Granit. Für den
wechselgelagerten Anhydrit gelten die gleichen Bemerkungen bezüglich
Erwärmung und Bestrahlung wie für den massigen Anhydrit.
Veränderungen bei Temperaturerhöhung (Kapitel 5):
Wärmedehnung
Die Wärmedehnung von Anhydrit ist mit ca. 20 x l0-6/
°C grösser als diejenige der meisten anderen Gesteine.
Temperaturerhöhungen können deshalb im Anhydrit relativ grosse
Eigenspannungen erzeugen. In unmittelbarer Nachbarschaft von
Wärmequellen kann es dann zu Rissbildungen kommen, wodurch die
Durchlässigkeit des Gesteins zunehmen kann.
Gewichtsveränderungen und thermischer Zerfall
Gewichtsverluste des Anhydritgesteins infolge
Erwärmung spielen erst ab 500 bis 600 °C eine grössere Rolle. Zum
thermischen Zerfall von Anhydrit kommt es bei 1450 °C. Bei geeigneter
Einlagerung der hochaktiven Abfälle bleiben die Felstemperaturen –
teils dank der guten Wärmeleitfähigkeit des Anhydrits – stets erheblich
unter 500 °C, so dass weder mit wesentlichen thermischen
Gewichtsverlusten noch mit thermischer Zersetzung des Anhydrits
gerechnet werden muss.
Wärmeleitfähigkeit (Kapitel 6):
Die Höhe des Temperaturanstieges im Wirtgestein
infolge der Nachzerfallswärme der radioaktiven Abfälle hängt im
stationären Fall hauptsächlich von der Wärmeleistung der eingelagerten
Abfälle, von der Wärmeleitfähigkeit der Behälter- und
Auskleidematerialien sowie des Wirtgesteins und von der Geometrie des
Endlagers ab. Die Wärmeleitfähigkeit – speziell des Wirtgesteins –
beeinflusst den Wärmestrom im stationären Fall linear. Sie ist deshalb
für die Abführung der Nachzerfallswärme ausserordentlich wichtig. Die
hohe und damit günstige Wärmeleitfähigkeit von Anhydrit (λ = 5,4 W/m
°K) wird ausser vom Salz von keinem andern Wirtgestein übertroffen. Bei
der Umwandlung von Anhydrit in Gips sinkt die Wärmeleitfähigkeit auf
ca. 1,3 W/m °K ab (zum Vergleich: λ = 1,3 W/m °K für Ton, λ = 2,0 W/m
°K für Kristallin).
Aufgrund
der bekannten Wärmeleitfähigkeit von Anhydrit, der
Zerfallswärmeleistung und der Geometrie des Endlagers können die
maximalen Temperaturanstiege im Wirtgestein in Funktion der Abklingzeit
ermittelt werden. Während für mittelaktive Abfälle eine Erwärmung von
maximal einigen °C eintritt, muss bei den hochaktiven Abfällen je nach
Lager- und Abfallkonfiguration eine stärkere Erwärmung erwartet werden.
Diese Erwärmung muss selbstverständlich zu jener Gesteinstemperatur
hinzugezählt werden, die entsprechend dem geothermischen Tiefengradient
am Ort des Abfalllagers herrscht.
Quellverhalten (Kapitel 7):
Massiger Anhydrit
Massiger Anhydrit quillt dank der geringen
Zutrittsmöglichkeit von Wasser nur schwach. Die Grössenordnung des
Quellens von massigem Anhydrit liegt etwa im Bereich von schwach
quellenden Mergeln. Für den Bau von Lagerkavernen für schwach- und
mittelaktive Abfälle und ebenso von Schächten, Stollen und
Tiefbohrungen für hochaktiven Abfall ergeben sich daraus keine
Probleme. Ein vergleich mit Tongesteinen zeigt, dass diese ganz
erheblich stärker quellen (Opalinuston!). Bei Kalken und Sandsteinen –
solange diese keinen Mergel enthalten –, Steinsalz und Granit fällt das
Quellproblem hingegen weg.
Anhydrit in Wechsellagerung mit Mergel
Der fallweise sehr stark quellende Anhydrit in Wechsellagerung mit
Mergel wird – wie bereits erwähnt – für die Einlagerung schwachaktiver
Abfälle nicht empfohlen, da oberflächennah andere, besser geeignete,
nicht quellende Gesteine zur Verfügung stehen. Hingegen muss wie bei
den Tongesteinen das starke Quellen von Anhydrit in Wechsellagerung mit
Mergel für die Endlager von mittelaktivem Abfall in Kauf genommen
werden, da diese Gesteine wegen ihrer meist kleinen
Wasserdurchlässigkeit als gut geeignet erscheinen. Die in
felsmechanischer Hinsicht unerwünschte Quellung des Anhydrits spielt
nach der Versiegelung der Kavernen oder Bohrungen keine Rolle mehr. Sie
kann mitunter sogar das Isolationsvermögen des Anhydrits durch
Schliessen von Wasserwegen verbessern sowie die Festigkeit des
Gesteinsverbandes erhöhen (siehe auch Kapitel 9, Wasserdichtheit).
Löslichkeit (Kapitel 8):
Die Gesteine können bezüglich ihrer Löslichkeit in
drei Kategorien eingeteilt werden: Unlöslich sind beispielsweise
Granite, Tongesteine, gewisse Sandsteine; schwachlöslich sind Kalke
(ca. 1,6 g/l bei 20 °C) und Anhydrite (3,0 g/l bei 20 °C); stark
löslich ist Steinsalz (360 g/l bei 20 °C). Im Gesamtrahmen aller
Gesteine kann also die Löslichkeit der Anhydrite recht gut mit jener
der Kalke verglichen werden. Bei Normaldruck ist Anhydrit bis zu einer
Temperatur von 58 °C stärker löslich als Gips. Oberhalb 58 °C ist Gips
besser löslich. Daraus folgt, dass sich bei Normaldruck und
Süsswasserverhältnissen die Umwandlung von Anhydrit in Gips wie bereits
erwähnt nur bis zu einer Temperatur von 58 °C abspielt.
Bei Lagerkavernen für
schwachaktive Abfälle ist die Löslichkeit des Anhydrits weitgehend
irrelevant, da in diesem Falle künstliche Barrieren für die Isolation
der Abfälle sorgen sollen. Bei den Lagerkavernen für die mittelaktiven
Abfälle bietet die Löslichkeit des Anhydrits etwas schlechtere
Bedingungen, als im Kalk, Ton, Granit oder Sandstein erreicht werden.
Für die Endlager von hochaktiven Abfällen nimmt Anhydrit unter allen
vorgesehenen Wirtgesteinen eine MittelsteIlung zwischen den unlöslichen
Graniten und Tongesteinen und dem viel löslicheren Steinsalz ein.
Wasserdichtheit (Kapitel 9):
Massiger Anhydrit
Anhydritformationen behalten ihre massige,
rissefreie Ausbildung oft deshalb über geologische Zeiträume hinweg,
weil sich der Anhydrit unter bestimmten Voraussetzungen bei
Wasserzutritt in Gips umwandelt und sein Volumen dabei theoretisch um
61 % erhöht (Nachbildung im Labor möglich). Dies bewirkt, dass Risse,
Spalten, Klüfte usw. geschlossen werden, wodurch die Anhydritformation
auch nach der tektonischen Beanspruchung wieder wasserdicht wird. Dies
konnte zum Beispiel für das Anhydritvorkommen Val Canaria im Stollen,
mit Wasserabpressversuchen in Bohrungen und an Proben im Labor
nachgewiesen werden. Deshalb wird die oft fast vollkommene
Wasserdichtheit von massigem Anhydrit ähnlich günstig beurteilt wie
jene von Steinsalz. In dieser Beziehung bietet massiger Anhydrit sehr
gute Voraussetzungen für alle Lagertypen für schwach-, mittel- und
hochaktive Abfälle.
Anhydrit in Wechsellagerung mit Mergel
Auch Anhydrit in Wechsellagerung mit Mergel ist – zum Beispiel verglichen mit Kalk – meist sehr undurchlässig.
Sorptionseigenschaften (Kapitel 10):
Werden Radionuklide in wässriger Lösung durch Poren
und Risse von Gesteinen transportiert, so kann die
Ausbreitungsgeschwindigkeit der Radionuklide gegenüber der
Wassergeschwindigkeit durch Rückhalteeigenschaften der Gesteine
wesentlich verringert werden. Die Sorptionsvorgänge in Gesteinen hängen
von einer ganzen Anzahl von Einflussfaktoren ab: Korngrösse, Gehalt an
Salzen und Verunreinigungen im Gestein, Aktivitätskonzentration,
pH-Wert und Fremdionenkonzentration der Lösung und ferner das
Verhältnis Wasservolumen zu Festkörpervolumen. Irreversible Prozesse,
Temperatur und Druck spielen ebenfalls eine Rolle. Die
Ausbreitungsverzögerung der Radionuklide gegenüber der
Wassergeschwindigkeit wird durch den Verteilungskoeffizienten Kd charakterisiert.
In Laborversuchen wurden für Gips und Anhydrit schweizerischer Provenienz für verschiedene Nuklide die Kd-Werte
bestimmt. Sie zeigen, dass das Sorptionsverhalten von Gips und Anhydrit
etwa mit jenem von Granit, Kalk und Dolomit verglichen werden kann.
Einige einzelne Untersuchungsergebnisse über das Sorptionsverhalten
folgen:
- Im
Gips/Anhydrit-Milieu werden saure und basische Lösungen auf den pH-Wert
7 gepuffert, wodurch zum Beispiel Cer und Ruthen ausgefällt werden.
- NaCl und niedrige pH-Werte verschlechtern das Sorptionsvermögen der Sulfatgesteine.
- Cäsium wird in Anhydrit/Gips nur dank Mergel- und Tonverunreinigungen zurückgehalten.
- Strontium wird scheinbar von reinem Anhydrit/Gips schlecht oder gar nicht absorbiert.
Verhalten bei Bestrahlung (Kapitel 11):
Schwach- und mittelaktive Abfälle
Ausgehend von der Nuklidzusammensetzung von
verfestigten Harzabfällen, ist in den am stärksten exponierten
Gesteinszonen bis zum vollständigen Zerfall aller Nuklide eine maximale
Dosis von 6 × 105 rad zu erwarten (γ-Strahlung). Aufgrund
dieser Dosis ist bei Anhydrit gemäss Laborversuchen weder mit einer
gefährdenden Gasentwicklung noch mit einer Beeinträchtigung der
Gesteinsfestigkeit zu rechnen.
Hochaktive Abfälle
Die Strahlenbelastung des Gesteins durch hochaktive
Abfälle ist im Vergleich zu schwach- und mittelaktiven Abfällen um
Zehnerpotenzen grösser. Für die umliegende Gesteinszone resultiert eine
Dosis von rund 2 × 1010 rad. Daraus können beträchtliche
Gasentwicklungen resultieren, welche die Bildung eines
Knallgasgemisches ermöglichen. Durch die Bildung chemisch aggressiver
Gase kann ausserdem die Korrosion am Abfallbehälter-Material erhöht
werden. Ueber Festigkeitseinbussen von Anhydritgesteinen unter
Strahlenbelastungen aus hochaktivem Abfall liegen noch keine Versuche
vor.
Korrosion (Kapitel 12):
Aeltere Versuche im Gipsbergwerk Felsenau
bestätigen, dass ein Gips/Anhydrit-Milieu – wobei meist auch Steinsalz
anwesend ist – die Korrosion an Beton und Metallen erhöht. Während
Sulfate betonaggressiv wirken, verursacht NaCl eine erhöhte
Eisenkorrosion. 1977 hat die NAGRA in der Felsenau ein neues
Versuchsprogramm eingeleitet, um die korrosive Wirkung des
Gips/Anhydrit-Milieus auf verschiedene Behälter- und
Auskleidematerialien zu untersuchen. Die erste Rückholung von Proben
nach einjähriger Versuchszeit ist bereits erfolgt, und die Auswertungen
sind im Gange. Für hochaktive Abfälle müssen, wie bereits erwähnt, auch
die korrosive Wirkung von radiolytisch gebildeten Gasen (Wasserstoff,
Chlor, Sauerstoff) und zudem die erhöhte Temperatur berücksichtigt
werden.
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