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Wie entsorgen?

Schweden

Schweden betreibt zehn Reaktoren, mit denen es rund 40 Prozent der gesamten Stromerzeugung erzielt.

 

Schwach- und mittelaktive Abfälle (SMA) werden an Kernkraftwerk-Standorten (Barsebäck, Ringhals, Oskarshamn) und beim Studsvik Research Center zwischengelagert. Für verbrauchte Brennelemente existiert seit 1985 ein zentrales unterirdisches Nasslager am Kernkraftwerk-Standort Oskarshamn (CLAB-Zwischenlager). Eine Erweiterung dieser Anlage wurde 2008 abgeschlossen.

 

Seit 1988 ist am Kernkraftwerk-Standort Forsmark ein SMA-Lager in Kristallingestein in Betrieb. Die SKB (Svensk Kärnbränslehantering AB), die schwedische Organisation für die Entsorgung radioaktiver Abfälle, plant eine Erweiterung dieses Lagers.


Im Hinblick auf ein geologisches Tiefenlager für verbrauchte Brennelemente wurden von 2002 bis 2007 umfangreiche Standortuntersuchungen im Kristallingestein in Oskarshamn und Forsmark durchgeführt. Die SKB hat 2009 den Standort Forsmark vorgeschlagen. 2011 hat sie das entsprechende Bewilligungsgesuch eingereicht. Der Betrieb könnte um das Jahr 2025 herum beginnen.

 

Im Felslabor Äspö wird seit 1995 der kristalline Untergrund untersucht. Zudem betreibt Schweden in Oskarshamn ein Canister Laboratory, wo Methoden zum Verschliessen und Testen von Abfallbehältern entwickelt werden. Eine Konditionierungsanlage für verbrauchte Brennelemente (Einschluss in Kupferbehälter) ist in Planung. Im Jahr 2006 wurde ein entsprechendes Baubewilligungsgesuch eingereicht.

 

 

Weitere Informationen zum Thema:

 

www.skb.se (Svensk Kärnbränslehantering AB)
www.ssm.se (Swedish Radiation Safety Authority)

 

Fotos zum Herunterladen unter «Press room – Image archive» auf der SKB-Website.

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