Kristallingesteine wie Granit entstehen tief im Innern der Erdkruste aus Magma. Beim Abkühlen entstehen Schrumpfungsrisse und Hohlräume, in denen sich unter geeigneten Bedingungen schöne Kristalle bilden. Störungen entstehen, wenn ein Gesteinskörper den Spannungen nicht mehr standhalten kann. Das Gestein bricht ruckartig oder beginnt sich an Schwächestellen zu verformen. Entlang diesen Störungen und Klüften kann Wasser oft relativ einfach und schnell fliessen. Zwischen den ungleichmässig über den Gesteinskörper verteilten Störungszonen gibt es grosse, nur schwach gestörte Bereiche, die wegen ihrer hohen Stabilität für Tiefenlager in Frage kommen würden. Die in diesem Zusammenhang möglicherweise als Wirtgestein geeigneten Kristallingesteine in der Nordschweiz liegen zum Teil tief im Untergrund unter mächtigen Sedimentschichten. Das macht ihre Erkundung schwierig.
