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Wie entsorgen?

Naturanaloga für «Glas»

Glas besitzt eine amorphe Struktur, das heisst, seine Bestandteile sind unregelmässig angeordnet. Beim Zerbrechen entstehen unebene Flächen, anders als in einem Kristall, der meist entlang ebenen Flächen bricht.


In der Natur gibt es vulkanische Gläser (Obsidian), die aus amorphem Quarz bestehen und teils über Jahrmillionen in chemisch unverändertem Zustand erhalten geblieben sind.

 

Bei Senzeilles in Belgien wurden in einem Tongestein kleinste Glasperlen (0,05 - 1 mm) gefunden, die bei einem Meteoriteneinschlag vor 367 Millionen Jahren entstanden sind. Aufgrund ihrer geringen Grösse könnte man erwarten, dass sie nach so langer Zeit aufgelöst worden wären. Gut einge-

schlossen in Ton zeigen diese Glasperlen jedoch keinerlei Umwandlungserscheinungen.


Wegen seiner Eigenschaften bildet Glas die innerste technische Barriere bei einem geologischen Tiefenlager für hochaktive Abfälle. Radioaktive Elemente werden in einer Glasmatrix eingegossen, weil diese schwer korrodiert. Die radioaktiven Stoffe bleiben für lange Zeit sicher eingeschlossen.

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