In den Kernkraftwerken entstehen neben hochaktiven Abfällen auch schwach- und mittelaktive Abfälle. Sie werden an Ort und Stelle oder im Zwilag in Würenlingen für die Entsorgung im Tiefenlager vorbereitet. Im Plasmaofen im Zwilag werden verschiedene Sorten von schwachaktiven Abfällen eingeschmolzen und zu einer schlackenartigen Masse verfestigt.
Rohabfälle aus Medizin, Industrie und Forschung werden am Paul Scherrer Institut oder im Zwilag in eine tiefenlagerfähige Form gebracht und dann im bundeseigenen Zwischenlager in Würenlingen (BZL) zwischengelagert.
Bei der Wiederaufarbeitung von verbrauchten Brennelementen fallen ebenfalls schwach- und mittel-
aktive Abfälle an (z. B. Strukturteile der Brennelemente).