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Wo entsorgen?

Bohrungen

Geologische Bohrungen erlauben einen punktuellen Einblick in die Erdkruste und ihren Aufbau. Aus Bohrungen werden Gesteins- und Wasserproben für Untersuchungen entnommen.

 

Es gibt zwei verbreitete Bohrverfahren: Bei Meisselbohrungen wird das Gestein unten im Bohrloch zertrümmert. Man pumpt eine Flüssigkeit durchs Bohrgestänge, welche die Trümmer an die Erdoberfläche spült. Bei den aufwändigen Kernbohrungen zermahlen Hohlkronen nur das Gestein am Rande des Bohrlochs. In der Mitte der Bohrkrone bleibt ein so genannter Bohrkern stehen. Der Bohrkern wird abgebrochen und an die Erdoberfläche hochgezogen, wo das Gestein genau untersucht werden kann.

 

Die Nagra hat im Rahmen ihrer Voruntersuchungen acht von rund 1000 bis 2500 Meter tiefe Bohrungen in der Nordschweiz abgeteuft, die wertvolle Einblicke in den Untergrund lieferten.

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Bohrturm in Weiach (ZH). Hier wurde 2500 Meter in die Tiefe gebohrt. (Bild: Comet)

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