Die bereits verpackten schwach- und mittelaktiven Abfälle werden im Zwilag und im Bundeszwischenlager in Würenlingen sowie bei den Kernkraftwerken sicher verwahrt. Die für die Direktlagerung vorgesehenen verbrauchten Brennelemente aus den Kernkraftwerken und die verglasten hochaktiven Abfälle aus den Wiederaufarbeitungsanlagen werden in massiven Behältern zwischengelagert, bis geologische Tiefenlager gebaut sind.
Nach der Entnahme aus dem Reaktor werden die verbrauchten Brennelemente fünf bis zehn Jahre zur Kühlung in Wasserbassins der Kernkraftwerke gelagert. Dann werden sie in Transport- und Zwischenlagerbehälter verpackt und ins zentrale Zwischenlager Zwilag in Würenlingen gebracht. Die Kapazität dieser Lager reicht für sämtliche Abfälle aus dem Betrieb und der Stilllegung der fünf Kernkraftwerke. Das gilt auch für die Abfälle aus Medizin, Industrie und Forschung.

In den Hallen des Zwilag in Würenlingen können alle Arten radioaktiver Abfälle und verbrauchte Brennelemente gelagert werden. Hier befindet sich auch das Bundeszwischenlager für Abfälle aus Medizin, Industrie und Forschung. (Bild: Comet)
Lagergebäude für schwach- und mittelaktive Abfälle
Lagergebäude für mittelaktive Abfälle
Behälterlagergebäude für hochaktive Abfälle und verbrauchte Brennelemente
Bundeszwischenlager