Glossar

 

Was entsorgen

Radioaktive Abfälle, umgangssprachlich meist Atommüll genannt, sind Stoffe, die nach derzeitigem Stand der Technik nicht mehr genutzt werden können oder aufgrund politischer Vorgaben nicht mehr genutzt werden dürfen.

Die meisten radioaktiven Abfälle entstehen durch die Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung.

Kleinere Mengen fallen in Medizin, Industrie und Forschung an.

Die radioaktiven Abfälle werden in Zwischenlagern verwahrt. Bevor hochaktive Abfälle und verbrauchte Brennelemente in ein Tiefenlager eingebracht werden können, müssen sie zirka vierzig Jahre in Zwischenlagern abkühlen. Schwach- und mittelaktive Abfälle werden lediglich so lange zwischengelagert, bis ein geologisches Tiefenlager zur Verfügung steht. Die Entsorgung radioaktiver Abfälle ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe.

 

«Die sorgfältige Aufbereitung und Lagerung radioaktiver Abfälle beginnt mit dem Wissen über deren Ursprung, Menge und Zusammensetzung. Dafür hat die Nagra ein Inventar erstellt und die Verantwortung für die permanente Aktualisierung und Betreuung übernommen.»

Harald Maxeiner, Leiter Bereich Radioaktive Materialien