Glossar

 

Für Lehrpersonen

Sie haben Fragen zum Thema Entsorgung radioaktiver Abfälle? Sie möchten Schullektionen, Experimentier-Sets oder sonstiges Material bestellen? Oder erwägen Sie, mit Ihrer Klasse eine Exkursion in ein Felslabor zu machen? Vielleicht möchten Sie unseren Newsletter für Lehrpersonen bestellen? Wir begrüssen Sie auf unserem Schule-Jugend-Portal.

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Für Lernende

Hast du Fragen zum Thema Entsorgung radioaktiver Abfälle? Brauchst du Informationen oder Material? Willst du eine Arbeit über die Entsorgung schreiben oder möchtest du mehr über die Forschung erfahren? Hast du eine Idee für ein Projekt, welches du gemeinsam mit der Nagra realisieren möchtest? Wir begrüssen dich auf unserem Schule-Jugend-Portal.


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  • Radioaktive Abfälle - kurz und bündig

  • Was genau sind radioaktive Abfälle?

    Bei der Spaltung von Uranatomen im Kernreaktor entstehen in den Brennstäben neben Wärmeenergie radioaktive Stoffe.

    Verbrauchte Brennstäbe sind deshalb hochaktive Abfälle.

    Zusätzlich entstehen schwach- und mittelaktive Abfälle beim Betrieb und beim späteren Abbruch der Kernkraftwerke sowie in Medizin, Industrie und Forschung.

  • Gibt es Radioaktivität in der Natur?

    Radioaktivität ist etwas Natürliches. Radioaktive Elemente wurden schon vor der Entstehung unseres Sonnensystems gebildet. Sie sind Bestandteile des Materials, aus dem sich Planeten und somit auch die Erde formten.

    Ein Teil der natürlichen Strahlung kommt aus dem Boden und dem Gestein, ein weiterer Teil als kosmische Strahlung aus dem Weltall. Wenn es keine Radioaktivität gäbe, wären alle Planeten und unsere Erde kalte Himmelskörper ohne ­innere Heizung.

  • Was passiert heute mit den radioaktiven Abfällen?

    Heute werden die radioaktiven Abfälle in einem zentralen Zwischenlager in Würenlingen im Kanton Aargau oder ­direkt in den Kernkraftwerken gelagert.

    Diese Möglichkeiten sind keine endgültige Lösung und sollen deshalb nur als Überbrückung bis zu einer langfristig sicheren Entsorgung dienen.

  • Gibt es überhaupt eine Lösung für die langfristig sichere Entsorgung?

    Unter Leitung des Bundes läuft die Suche nach Standorten für geologische Tiefenlager.

    Aus der Weltgeschichte wissen wir, dass die Gesellschaft selten über längere Zeiten stabil bleibt. Die Erdgeschichte aber lehrt uns, dass Gesteinsschichten über viele Millionen Jahre stabil sein können und ihre Eigenschaften nicht ändern. Ist das Gestein wasserundurchlässig, kann es die radioaktiven Abfälle über die nötige Zeit sicher einschliessen.

  • Wer kümmert sich um die Abfälle?

    Die Betreiber der Kernkraftwerke und der Bund haben 1972 die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) gegründet.

    Sie übernimmt gemäss Kernenergiegesetz die Aufgabe, unsere radioaktiven Abfälle – unter Aufsicht des Bundes – dauernd und sicher zu entsorgen.

  • Was also hab ich damit am Hut?

    Die Nagra zählt auf deine Unterstützung. Du kannst das Projekt eines sicheren geologischen Tiefenlagers voranbringen, indem du deine Meinung dazu äusserst, mit anderen das Vorhaben diskutierst und bei Abstimmungen deine Stimme in die Urne legst. Informationsmaterial ist reichlich vorhanden.

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Für den Meinungs- und Wissensaustausch hat die Nagra eine moderierte Pinnwand eingerichtet. Wir bitten die Teilnehmer, sich an die Netiquette zu halten und freuen uns auf regen Austausch.

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Marisa Brauchli