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01.09.2014

In eigener Sache

Finanzielle Beiträge bzw. Zuwendungen der Nagra im Jahr 2013

Verschiedentlich gelangen Fragen an uns, an das Bundesamt für Energie (BFE) oder auch in Form von politischen Anfragen an den Bundesrat zum Thema «Welche Institutionen erhalten von der Nagra finanzielle Zuwendungen?»

Als privatrechtliches Unternehmen ist die Nagra nicht verpflichtet, solche Fragen zu beantworten. Trotzdem werden wir aus Gründen der Transparenz künftig jährlich über geleistete Beiträge zum Sachplanverfahren geologische Tiefenlager, über die wichtigsten Mitgliederbeiträge der Nagra an Organisationen und jährliche wiederkehrende Zuwendungen informieren.

Die Nagra finanziert basierend auf einer Vereinbarung mit dem BFE relevante Teile des Sachplanverfahrens. Im Jahr 2013 betrug der Nagra-Anteil gesamthaft 5'978'197 CHF. Darin enthalten sind 1'171'828 CHF für Personalkosten des BFE, 87'080 CHF für die kantonalen Experten Sicherheit, 1'204'000 CHF zur finanziellen Unterstützung der Standortkantone und 3'515'289 CHF für die Gremien der regionalen Partizipation inkl. sozioökonomisch-ökologische Studien.

2013 bezahlte die Nagra rund 240'000 CHF Mitgliederbeiträge an Organisationen, Vereine und Fachverbände. Die wichtigsten Beiträge (solche über 1'000 CHF) sind: Forum VERA 195'000 CHF, Energieforum Schweiz 20'000 CHF, Aargauische Industrie und Handelskammer 6'305 CHF, Verband Schweizerischer Elektrizitätswerke VSE 5'551 CHF und Schweizerische Normenvereinigung SNV 1'024 CHF. Forum Vera ist ein partei- und konfessionsübergreifender Verein, der sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit den radioaktiven Abfällen der Schweiz einsetzt. Das Energieforum Schweiz ist eine überparteiliche Informations- und Diskussionsplattform für energie- und klimapolitische Fragen. Die Schweizerische Normenvereinigung SNV nimmt eine Brückenfunktion zwischen den Normungsexperten und den Normenanwendern ein.

Weiter haben wir 2013 wiederum einen Beitrag in der Höhe von 25'000 CHF an die Ausstellung Focus Terra des erdwissenschaftlichen Instituts der ETH Zürich bezahlt und damit einen Beitrag an die Förderung von Interesse und Verständnis für geologische Zusammenhänge geleistet.

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