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Über die Nagra
 Mai 2008
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Bundesrat genehmigt Sachplan. Standortwahl beginnt.
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 Sachplan: Wie es weitergeht
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 z. B. Ines Rütten: «Viele sind froh, dass sich jemand um die Abfälle kümmert»
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 Deutschland: Tiefenlager in der Schachtanlage Konrad ist auf Kurs
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Sachplan: Wie es weitergeht

08_05_etappe1 Auswahl von geologischen Standortgebieten
  • Sicherheitstechnische Überprüfung
  • Raumplanerische Bestandesaufnahme und Festlegung der Beurteilungsmethodik
Standortbezogene Zusammenarbeit
  • Information der betroffenen Kantone, Gemeinden und Nachbarstaaten
  • Information der Bevölkerung
  • Einsetzen Ausschuss der Kantone
  • Aufbau regionale Partizipation
  08_05_pfeil  
08_05_etappe2 Auswahl von mindestens 2 Standorten
  • Provisorische Sicherheitsanalysen
  • Konkretisieren Lagerprojekte
  • Raumplanungs- und Umweltaspekte
  • Sozioökonomische Grundlagenstudien
Standortbezogene Zusammenarbeit
  • Regelmässige Informationen
  • Ausschuss der Kantone
  • Regionale Partizipation
  08_05_pfeil  
08_03_etappe3 Standortwahl
  • Ergänzen der geologischen Kenntnisse
  • Vertiefte volkswirtschaftliche Untersuchungen
  • Auswahl Standort
Standortbezogene Zusammenarbeit
  • Regelmässige Information
  • Ausschuss der Kantone
  • Regionale Partizipation
Rahmenbewilligungsverfahren
  • Bericht zur Begründung der Standortwahl
  • Sicherheits- und Sicherungsbericht
  • Umweltverträglichkeitsbericht
  • Bericht über die Abstimmung der Raumplanung
Auswahl von Standorten in drei Etappen. (Quelle: BFE)


Der erste Schritt von Etappe 1 umfasst das Unterbreiten von Vorschlägen für geeignete geologische Standortgebiete. Die Nagra wird sie in einigen Monaten vorlegen. Danach startet die standortbezogene Zusammenarbeit.


Die drei Etappen bis zur definitiven Standortwahl

  • In der ersten Etappe werden aufgrund der Geologie die geeigneten Standortgebiete festgelegt. Diese Standortgebiete werden auf der Basis des heutigen erdwissenschaftlichen Kenntnisstands von der Nagra zu Beginn der ersten Etappe, d.h. in den nächsten Monaten, vorgeschlagen.
  • In der zweiten Etappe haben die Gemeinden der Standortregionen die Möglichkeit, bei der Platzierung und Ausgestaltung der Oberflächeninfrastruktur sowie den Untersuchungen der sozioökonomischen und raumplanerischen Auswirkungen aktiv mitzuarbeiten. Zudem werden die Standorte sicherheitstechnisch verglichen. Am Ende dieser Etappe schlägt die Nagra pro Abfallkategorie mindestens zwei konkrete Standorte vor.
  • In der dritten Etappe werden diese Standorte vertieft untersucht. Um einen gleichwertigen sicherheitstechnischen Kenntnisstand zu erhalten, sind diverse erdwissenschaftliche Untersuchungen – inklusive Sondierbohrungen – nötig. Vor dem Einreichen von Rahmenbewilligungsgesuchen müssen zudem die Grundlagen für allfällige Kompensationsmassnahmen und für die Beobachtung der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen erarbeitet sowie die Frage der Abgeltungen geregelt werden.
Im Zwischenlager Würenlingen befinden sich zurzeit 22 Lagerbehälter mit ausgedienten Brennelementen und 8 Behälter mit verglasten, hochaktiven Abfällen.
(Bild: ZWILAG)
Auch die Abfälle aus Medizin, Industrie und Forschung lagern heute noch an der Oberfläche. (Bild: Nagra)
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