1972
Gründung der Nagra (Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle) durch alle Produzenten radioaktiver Abfälle am 4. Dezember 1972.
Genossenschafter sind heute:
1972
Beitritt zum Konsortium Untertagespeicher.
1972 bis 1980
Durchführung eines geologischen Forschungsprogrammes (u. a. Anhydrituntersuchungen in Bex (VD) und Airolo (TI) als Wirtgestein für Tiefenlager) zusammen mit der Erdölvereinigung, Swissgas und den «Vereinigten Schweizerischen Rheinsalinen».
1977
Eröffnung der Geschäftsstelle in Baden. Geschäftsleitung Hans Issler.

Hans Issler. (Bild: Comet)
Abschluss eines Zusammenarbeitsvertrages mit dem EIR, Würenlingen (Vorgänger des PSI, Paul Scherrer Institut).
1978
Publikation Bericht «Nukleares Entsorgungskonzept Schweiz».
1979
Inkrafttreten des Bundesbeschlusses zum Atomgesetz.
Erlass der «Verordnung für vorbereitende Handlungen».
Einreichung des Gesuches um vorbereitende Handlungen für das Felslabor Grimsel.
Erste Ausgabe der Informationsbroschüre «Nagra informiert».
1980
Aufnahme eines regionalen geologischen Untersuchungsprogrammes in der Nordschweiz (regionale seismische Messungen, hydrogeologische Untersuchungen, tektonische Analysen, Tiefbohrungen) zur Standortabklärung eines Endlagers für hochradioaktive Abfälle (HAA).