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Über die Nagra

   NTBs 1989 – 1990

1972

 

Gründung der Nagra (Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle) durch alle Produzenten radioaktiver Abfälle am 4. Dezember 1972.


Genossenschafter sind heute:

  • Schweizerische Eidgenossenschaft, Bern
  • BKW FMB Energie AG, Bern
  • Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG, Däniken
  • Kernkraftwerk Leibstadt AG, Leibstadt
  • Axpo AG, Baden
  • Alpiq Suisse SA, Lausanne.
  • Zwilag Zwischenlager Würenlingen AG

1972

 

Beitritt zum Konsortium Untertagespeicher.

 


1972 bis 1980

 

Durchführung eines geologischen Forschungsprogrammes (u. a. Anhydrituntersuchungen in Bex (VD) und Airolo (TI) als Wirtgestein für Tiefenlager) zusammen mit der Erdölvereinigung, Swissgas und den «Vereinigten Schweizerischen Rheinsalinen».

 


1977

 

Eröffnung der Geschäftsstelle in Baden. Geschäftsleitung Hans Issler.

 

 

Hans Issler

 

Hans Issler. (Bild: Comet)

 

 

Abschluss eines Zusammenarbeitsvertrages mit dem EIR, Würenlingen (Vorgänger des PSI, Paul Scherrer Institut).

 


1978

 

Publikation Bericht «Nukleares Entsorgungskonzept Schweiz».

 


1979

 

Inkrafttreten des Bundesbeschlusses zum Atomgesetz.

 

Erlass der «Verordnung für vorbereitende Handlungen».

 

Einreichung des Gesuches um vorbereitende Handlungen für das Felslabor Grimsel.

 

Erste Ausgabe der Informationsbroschüre «Nagra informiert».

 


1980

 

Aufnahme eines regionalen geologischen Untersuchungsprogrammes in der Nordschweiz (regionale seismische Messungen, hydrogeologische Untersuchungen, tektonische Analysen, Tiefbohrungen) zur Standortabklärung eines Endlagers für hochradioaktive Abfälle (HAA).