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Über die Nagra

   NTBs 1991 – 1993

2001

 

Das «Gemeinsame Übereinkommen über die Sicherheit der Behandlung abgebrannter Brennelemente und die Sicherheit der Behandlung radioaktiver Abfälle» der IAEA tritt in Kraft.

 

Veröffentlichung der Untersuchungsberichte zur Bohrung Benken und zur 3D-Seismik.

 

Beteiligung im 5. Rahmenforschungsprogramm der Europäischen Union.

 


2002

 

Erwerb und Bezug einer Lagerhalle in Mellingen.

 

Das Nidwaldner Volk lehnt am 22. September die vom Regierungsrat erteilte Konzession für einen Sondierstollen am Wellenberg ab.

 

Einreichen des Entsorgungsnachweises (Projekt Opalinuston) beim Bundesrat (BE/HAA/LMA).

 

 

2003

 

Die beiden Volksinitiativen «Strom ohne Atom» und «Moratorium plus» werden in der Volksabstimmung abgelehnt.

 

National- und Ständerat verabschieden ein neues Kernenergiegesetz.

 

Start der Untersuchungsphase VI im Felslabor Grimsel (2003-2013).

 

Liquidation der Genossenschaft für Nukleare Entsorgung Wellenberg (GNW).

 

Neuorganisation Nagra mit Einsetzung einer Geschäftsleitung sowie erweiterten Geschäftsleitung.

 


2004

 

Das Gutachten der HSK zur Option Kristallin liegt vor.

 

OECD/NEA-Experten beurteilen den Sicherheitsbericht zum Entsorgungsnachweis positiv.

 

Das Felslabor Grimsel (FLG) feiert sein 20-jähriges Bestehen.

 

Abschluss des Projektberichtes «PEGASOS-Erdbebengefährdungsstudie».

 

 


2005

 

Das neue Kernenergiegesetz (KEG) samt Verordnung (KEV) treten in Kraft.

 

Die Nagra wird am 14. Juni nach ISO-Norm 9001:2000 zertifiziert.

 

Einsetzung eines Beirates durch das UVEK zur Erarbeitung des Konzeptteils des Sachplanes.

 

HSK und KNE veröffentlichen ihre Gutachten zum Entsorgungsnachweis. Öffentliche Auflage. 3800 Stellungnahmen.

 

Veröffentlichung der Studie des Forum Opalinus zu den sozioökonomischen Auswirkungen einer Entsorgungsanlage im Zürcher Weinland.

 

Einreichung des Optionenberichtes für hochaktive Abfälle.

 


2006

 

Der Bundesrat genehmigt am 28. Juni den Entsorgungsnachweis für hochaktive Abfälle.

 

 

Entsorgungsnachweis

 

Durch die Genehmigung des Entsorgungsnachweises hat eine jahrelange intensive

Arbeit, die durch zahlreiche technische Berichte dokumentiert ist, ihren Abschluss

gefunden. (Bild: Comet)

 

 

Das Felslabor Mont Terri feiert sein 10-jähriges Bestehen.

 

Der Bundesrat nimmt die vom BFE in Auftrag gegebene Studie zu den sozioökonomischen Auswirkungen von Entsorgungsanlagen zur Kenntnis.

 

Aktualisierung der Kostenschätzung für Tiefenlager.

 

Breites Mitwirkungsverfahren zum Entwurf Sachplan geologische Tiefenlager (SGT).

 

 

2007

 

Übernahme des Vorsitzes der Geschäftsleitung durch Dr. Thomas Ernst.

 

Beteiligung an diversen Bohrungen Dritter für die Verbesserung der Datenbasis.

 

 

2008

 

Der Bundesrat genehmigt am 2. April den Sachplan geologische Tiefenlager (SGT). Die Etappe I des Sachplanes startet.

 

Das BFE veröffentlicht am 6. November die Standortgebietsvorschläge der Nagra. Für ein Lager SMA: Südranden, Zürich Nordost (Zürcher Weinland), Nördlich Lägern, Jura Ost (Bözberg), Jura Südfuss und Wellenberg. Für ein Lager HAA: Zürich Nordost (Zürcher Weinland), Nördlich Lägern, Jura Ost (Bözberg).

 

Die Nagra veröffentlicht mit dem NTB 08-01 das Entsorgungsprogramm für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle in der Schweiz.

 

Pankraz Freitag wird zum neuen Präsidenten der Verwaltung gewählt. Er löst Hans Issler ab, der altershalber zurücktritt.

 

 

2009

 

Das Felslabor Grimsel feiert sein 25-jähriges Bestehen.

 

Die Nagra veröffentlicht den RD&D-Plan (Research, Development and Demonstration Plan, NTB 09-06). Er enthält die Planung der technisch-wissenschaftlichen Arbeiten bis zur Realisierung geologischer Tiefenlager.

 

 

2010

 

Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI (früher: HSK) und die Eidgenössische Kommission für nukleare Sicherheit KNS veröffentlichen ihre Gutachten: Aufgrund der Prüfung von Sicherheit und technischer Machbarkeit stimmen sie allen Standortgebietsvorschlägen der Nagra zu.

 

Öffentliche Auflage sämtlicher Dokumente zu Etappe I des SGT.

 

2011

 

Beginn der Seismik-Kampagne in den Regionen Jura-Ost und Nördlich Lägern. Die Arbeiten sollen die Kenntnisse über den geologischen Untergrund vertiefen im Hinblick auf die provisorische Sicherheitsanalyse in Etappe II des Sachplans.

 

Der Bundesrat nimmt Stellung zu den Ergebnissen von Etappe I: Er stimmt den von der Nagra vorgeschlagenen Standortgebieten zu und beschliesst, sie definitiv in den Sachplan aufzunehmen.

 

2012

 

Anlässlich einer Medienkonferenz des Bundesamts für Energie (BFE) gibt die Nagra Vorschläge bekannt für mögliche Standortareale der Oberflächenanlage. Sie dienen als Diskussionsgrundlage für die regionale Partizipation. 

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